Lautes Kloster. Leise Stadt

Porträt von Amet Bick - Foto von Heide Scherm

Auf der Suche nach Stille beobachtet die Theologin Amet Bick Lautes und Leises in der Stadt, an einem See, im Kloster. Zu hören sind ihre Erkundungen am 3. November 2019, 15.00 in der Sendereihe Lesezeichen im Sender ERF-Plus. Inspiriert ist die Sendung von dem Beitrag “Ankommen in der Stille”, den sie in Georg Magirius’ Buch “Stille erfahren“ veröffentlicht hat. Redaktion: Ute Heuser-Ludwig. Das Lesezeichen in der Mediathek und weitere Sendetermine findet man hier. <

Stille erfahren - Georg Magirius

Georg Magirius (Hg.), Stille erfahren, mit Beirägen von Amet Bick, Manuela Fuelle, Uwe Kolbe, Georg Magirius, Ann-Kristin Rink, Bernardin Schellenberger, Arnold Stadler, 128 Seiten, gebunden, Lektorat: Dr. Esther Schulz und Jochen Fähndrich, Satz: Barbara Herrmann (Freiburg), ISBN: 978-3-451-34996-6, Herder Verlag 2019, 18 Euro

Balsam für die Seele

Lesen kann Balsam für die Seele sein. Das schreibt die Redakteurin Stephanie von Selchow im EFO-Magazin vom 8. August 2019. Sie weist dabei auf die sieben Erfahrungsberichte aus dem vom Theologen und Schriftsteller Georg Magirius herausgebenen Buch „Stille erfahren“ hin. Diese böten die verschiedenartigsten Anregungen, den eigenen Weg in die Stille zu finden. Sei es beim Schwimmen, beim einfachen Sitzen auf dem Kissen, wie es Amet Bick erzähle, oder beim Lesen, Sprechen und Hören von Gedichtzeilen, wie es Arnold Stadler widerfahre. Dass die Stille an den erstaunlichsten Orten laut werden könne, zeige der Reisebericht von Ann-Kristin Rink. Sie erfahre, wie “Fragen laut werden, die in ihrer Alltagshektik nicht an die Ober­fläche kommen.“ Den Beitrag von Stephanie von Selchow >>> lesen.

Georg Magirius: Stille erfahren – Impulse für Meditation und Gottesdienst. Herder Verlag, 128 Seiten, 18 Euro

Wege aus der Dauerhektik

Wege aus der Dauerhektik zeigt das Buch „Stille erfahren“ des Theologen und Schriftstellers Georg Magirius, das dieser Tage bei Herder erscheint. Das Buch reagiert darauf, dass das Lebenstempo ständig zuzunehmen scheint. Mit der Hektik wächst der Wunsch nach Ruhe. Das Buch öffnet Wege in eine Stille, die viel mehr ist als die Abwesenheit von Lärm. Bekannte Autorinnen und Autoren erzählen von spirituellen Ruheräumen, in denen man sich aufgehoben fühlen kann: beim Schneefall, im Kino, beim Schwimmen im See, im Nachhall der Musik – oder auch in quirligen Großstädten Europas. Dort wird die Alleinreisende Ann-Kristin Rink von Momenten der Stille überrascht. Andere jedoch wollen Stille herstellen oder gar erzwingen.

Stille überrascht

So beobachtet es der vielfach für sein lyrisches Werk ausgezeichnete Uwe Kolbe. „Manchmal heißt es, Stille herrsche. Wenn das so gesagt wird, ist es oft positiv gemeint. Sie herrsche dann ‚wirklich‘, sie herrsche ‚endlich‘, sie herrsche da oder dort, an einem Ort, an dem, der es sagt, sich erholen kann. Ich könnte mich da nicht erholen.“ Für Kolbe gilt: „Stille ist die Überraschung. Sie gleicht der Nachricht, die du nicht erwartet hast. Ob gut oder schlecht, einen Moment lang bist du nicht sicher.“ Die Gedanken der Thaddäus-Troll-Preisträgerin Manuela Fuelle kommen zur Ruhe, „wenn ich die alte Haustür streiche, die Spinnweben beseitige, die knarrenden Treppenstufen fege, im Sommerhaus übernachte, die Umgebung erkunde, solange, bis das kleine Zimmer in mich hineingewachsen ist.“

Schwester der Stille: die Langsamkeit

Arnold Stadler

Der Büchner-Preisträger Arnold Stadler erfährt Stille in der Langsamkeit und immer dann, wenn auf das Wort „Druck machen“ verzichtet wird, es wäre sein Vorschlag für das Unwort des Jahres. Bernardin Schellenberger, der viele Jahre in einem Schweigekloster gelebt hat, erfährt im Wald eine lebendige Stille, „das Rauschen der Wipfel im Wind, das Knarren von Stämmen, die Stimmen von Vögeln, das Huschen von Tieren, das lautlose Herabrieseln von Blättern“. Es sind Geräusche und Bewegungen, die die Seele festigen, weil sie „nichts von mir wollen und mich zu nichts auffordern“. Stille könne aber auch grausam und sogar tödlich sein, warnt Schellenberger.

Ein Fest feiern

Amet Bick

Amet Bick erzählt von Menschen, die sehr viel Erfahrung mit Stilleübungen haben. Eines Abends fühlen sie sich gestört, weil ein permanenter Lärm wirklich jede ihrer ambitionierten Meditationsübungen unmöglich macht. Schließlich suchen die verärgerten Stillesucher die Quelle des Lärms. Und was finden sie? Gar nicht mal so unmögliche Menschen, die gerade ein Fest feiern. Und die Stillesucher feiern mit.

Das Preisrätsel

Der Herder-Verlag hat drei Exemplare des Buches “Stille erfahren” für das Preisrätsel von Magirius-aktuell zur Verfügung gestellt. Sie werden unter denen verlost, die die richtige Antwort auf die folgende Frage bis zum 14. Juli 2019 an buero@georgmagirius.de senden. Die Preisfrage:

Wo entdeckt Georg Magirius in seinem Beitrag Stille?

A: Beim Pilgern

B: Im Stadion

C: Im Freibad

Ein Tipp findet sich >> hier: Die Antwort einsenden an buero@georgmagirius.de Einsendeschluss: 14. Juli 2019 (Postadresse nicht vergessen wegen des möglichen Gewinnns.)

Georg Magirius (Hg.), Stille erfahren, 128 Seiten, gebunden, Lektorat: Dr. Esther Schulz und Jochen Fähndrich, ISBN: 978-3-451-34996-6, Herder Verlag 2019, 18 Euro

Grillvergnügen in der Hochzeitsnacht

Georg Magirius Liebesgeschichten der Bibel Foto Matthias KeilholzDer Urlaub ist die Basis ihrer Partnerschaft. Dann jedoch wird diese Basis brüchig, weil Eva und Adam im FKK-Ferienclub eine so tiefe Ödnis überfällt, dass ihnen nur noch eines bleibt: Der Ausbruch aus dem Club, um sich clubfrei auf eine nie geahnte Weise aneinander zu begeistern. “Das klingt sehr modern”, urteilt die Supervisorin und Theologin Amet Bick in der Berliner Wochenzeitung “Die Kirche” über die von Georg Magirius erzählten Liebesgeschichten: “Doch dass es die Beziehungsprobleme der Neuzeit plötzlich auch im alten Israel gegeben haben soll, wirkt nicht psychologisierend oder mühsam, sondern spielerisch und kommt kunstvoll daher.”

Märchenhafte Lösungen

www.miro-harp.com 2019 Foto Matthias KeilholzInmitten ihrer Schwierigkeiten erleben die Paare märchenhafte Lösungen und Leichtigkeiten. Diese werden kurz vor Frühlingsbeginn am 17. März 2019 in der Erlöserkirche Gerolzhofen um 17 Uhr bei einer Klanglesung vorgestellt. Magirius liest aus “Traumhaft schlägt das Herz der Liebe”, die Harfenistin Miroslava Stareychinska interpretiert die Erzählungen musikalisch. Maria dringt dabei in ein heftig umkämpftes Männer-Meeting ein, wo sie für etwas sorgt, gegen das jegliche Erfahrung spricht. Denn es entsteht ein fantastisch stiller Augenblick, an dem ein luxuriöses Parfüm nicht ganz unschuldig ist. Außerdem wird an dem Abend die Frage geklärt, ob der Duft einer gebratenen Fischleber der Hochzeitsnacht von Sara und Tobias ihre dramatische Schwere nehmen kann. Tobias nämlich ist Saras achter Ehemann. Und alle bisherigen Ehemänner Saras starben immer in der Hochzeitsnacht. Die Leitung der Konzertlesung “Harfe, Hochzeitsnacht und 7 tote Ehemänner” hat Victoria Fleck, Pfarrerin der Evangelischen Kirchengemeinden Krautheim und Zeilitzheim. Fotos: Matthias Keilholz.Liebesgeschichten und Bilder von Marc Chagall

Die Geschichte um das luxuriöse Parfüm in einer Aufnahme für den Deutschlandfunk von 2018 hier >> hören.

Georg Magirius, Traumhaft schlägt das Herz der Liebe – ein göttliches Geschenk, mit vielen farbigen Abbildungen von Marc Chagall, Lektorat: Heribert Handwerk, Echter Verlag Würzburg, 14,90 Euro. 978-3429035853.


Luxuskuchen gegen die Resignation

Wünsche der Künstler für NeuwiedKann ein frisches Hemd neue Hoffnung bringen? Wie gelingt es Engeln, Menschen auf Händen zu tragen? Und kann ein Kuchen ein Leben voller Luxus bescheren? Um die Erfüllung märchenhafter Wünsche geht es bei der ersten Lesung im neuen Jahr im Café Auszeit der Evangelischen Marktgemeinde in Neuwied, 28. Januar 2019, 20 Uhr. Die Konzertharfenistin Miroslava Stareychinska und der Theologe und Schriftsteller Georg Magirius entführen die Zuhörer ins Land der Märchen und der orientalischen Weisheit. Auf verzaubernde Weise zeigen sie: Die Kraft des Wünschens hilft auch heute noch.

Nuggets und Luxuskuchen

Café Auszeit NeuwiedGefeiert wird ein Abend gegen die Macht der Resignation. Angeregt ist er von Magirius’ Buch “Gute Wünsche aus der Bibel”. über das die Theologin, Schriftstellerin und Journalistin Amet Bick in “Die Kirche”, der Wochenzeitung für Berlin und Brandenburg, schreibt: “Georg Magirius liest die Bibel quer und stößt dabei wie ein flanierender Goldsucher scheinbar mühelos auf Nuggets.” Der Reichtum hat in Neuwied auch deshalb einen großen Auftritt, weil das Rezept für den Anti-Resignations-Kuchen verraten wird. Er verwandelt jegliche Form von Enttäuschung, Wut und Weltabwehr in Lebensgenuss und Gestaltungslust. Eintritt: 9 Euro. Die Leitung des Abends hat Pfarrer Werner Zupp.

Kühner Genuss

“In einer immer unübersichtlicheren Welt, die manchmal Herz und Verstand ganz schön überfordert, scheinen wir gelegentlich Häppchen von Weisheit zu brauchen”, schreibt die Supervisorin, systemische Beraterin, Buchautorin und Theologin Amet Bick (Foto: www.ametbick.de) für die Amet Bick Copyright www.ametbick.deWochenzeitung “Die Kirche” vom 11. September 2016. Es sei sinnvoll, wenn jemand den Blick auf das lenkt, “was gut und hilfreich sein kann, wenn man ein glücklicher Mensch werden und bleiben will.” Wohl deshalb gebe es momentan so viele Lebensratgeber auf dem Markt. Unangenehm an ihnen sei allerdings die oft besserwisserische Attitüde. Frei davon sei das Buch “Gute Wünsche aus der Bibel” von Georg Magirius. “Er spricht von sich, seine Erfahrungen scheinen immer durch. Und das in einer Sprache, die die Sinne anspricht, die leicht und luzid wirkt.”

Süß, fruchtig, deftig?

Dadurch lassen sich neue Seiten an dem altehrwür­digen Buch entdecken.”Magirius liest die Bibel quer und stößt dabei wie ein flanierender Goldsucher scheinbar mühelos auf Nuggets.” Im berühmten „Seid fruchtbar und mehret euch“ in Mose 1, 28 finde er etwa den Wunsch nach Groß­mut. “Der Mensch soll wachsen und an Größe gewinnen, so interpretiert er die Bibelstelle kühn. Es gehe nicht nur um zahlreiche Nachkommen, denn dann wären die ausgeschlossen, die keine oder nur eini­ge Kinder haben. ‘Fruchtbar sein bedeu­tet, sich als einen Menschen zu verstehen, der genießbar ist.'” So habe sie das noch nicht gesehen, schreibt Bick:  “Oder geschmeckt. Denn der Satz bekommt für mich eine kulinarische Note. Wie schmeckt ein Mensch der Georg Magirius: Gute Wünsche aus der Bibel - Buchcovergenießbar ist? Eher süß? Fruchtig? Oder deftig?” Zu solchen Glücksexperimenten lade Magirius durch eine Sprache ein, die Klänge, Farben und eben auch Geschmack transportieren könne. –

Die vollständige Rezension von Amet Bick lesen >> hier.

Gute Wünsche aus der Bibel, 64 Seiten, Hardcover, Herder Verlag 2016, mit zahlreichen Fotos, Lektorat: Dr. Dietrich Voorgang, ISBN 978-3-445132-871-8, 10.00 Euro.

Was wird aus unserer Heimat?

Die Angst vor dem Fremden schwindet nicht, indem man es abzuwehren versucht und seine Heimat sichern will. Das schreibt Georg Magirius “Die Kirche”, der evangelischen Wochenzeitung für Berlin und Brandenburg vom 7. August 2016.  “Auch hilft es nicht, eine be­stimmte Anzahl Flüchtlinge ins Land zu lassen, um sie dann in dem Sinn zu integrieren, dass sie als Bald-schon-nicht-mehr-Fremde das Land zu einer noch erfolgreicheren Wirtschaftmacht machten, wie es häufig heißt.” Stattdessen beginne eine umfas­sendere Heimaterfahrung, wenn man Fremde nicht als einen zu beseitigenden Problemfall ansieht – und sei es durch Integration. Denn die Integration anderer könne das Gefühl nicht beseitigen, sich selbst nicht immerfort zu Hause zu fühlen. Dieses Gefühl sei aber eine produktive Möglichkeit. Denn es lasse auf die Suche nach einer Geborgenheit gehen, die nicht an Ortsschilder gebunden sein muss. Den vollständigen Beitrag “Himmelweite Heimat. Warum sich das Fremde nicht ausschließen lässt” >>> lesen. Redaktion: Amet Bick.

Die Vernichtung der Mandarinentorte

Ann-Kristin Schäfer (c) Foto von Stefanie Brandenburger - Schwarzkopf VerlagWarum sollte man ein Buch schreiben, wenn man darin weniger als ALLES erfassen wollte? Ann-Kristin Schäfer hat sich fürs Schreiben entschieden. Ihr Roman handelt nicht hübsch von einem Teilbereich, sondern erzählt von dem, was endlos zu wenig ist. Es geht um die Sehnsucht nach dem Unteilbare Vielen, es ist einen Roman über Religion, Liebe, Politik und das, was sinnvoll ist. “Johanna und die Sache mit dem Sinn des Lebens” heißt ihr Buch, ein sogenannter Jugendroman, der allerdings aus dem ihm zugewiesenen Genre purzelt und beunruhigend-beglückend in der Hand eines jeden liegen kann, “der über kein abgeschlossenes Sinnkonzept verfügt, weil beispielsweise das Leben selbst dieses gerade wieder einmal auf jugendliche Weise aufgebrochen hat.” So urteilt Georg Magirius in “Die Kirche”, der evangelischen Wochenzeitung für Berlin, Brandenburg und die schlesische Oberlausitz vom 10. Januar 2016. Schäfer finde eine Möglichkeit für das Unmögliche, eine Sprache für das eigentlich Nicht Benennbar Berührende und Tief Beruhigende, indem sie extremistisch viel Gefühl mit extremistisch viel Reflexion verknüpfe.

Sinnkern

Aus der Maximierung von Kräften, die gemeinhin als Gegensatz gesehen werden, ergebe sich ein Sinnkern: Zum Beispiel ein Augenblick, den man nicht verdrängt, sondern zulässt, selbst wenn er nicht verwertbar ist: Nämlich jemanden anzusehen, der angstvoll ist, ohne dass er eigens als offizieller Randgruppenteilnehmer ausgewiesen werde müsste. Dieses Schauen ist kein Schaffen, sondern eine sanfte, aber nicht lahme Menschlichkeit, der Blick für den gar nicht Fernen oder das Nächstliegende – wie etwa den Gedanken, dass Sinn und Glück in der real existierenden Welt möglich sind, solange daraus nicht der AnfangBuchcover des Romans JOHANNA UND DIE SACHE MIT DEM SINN DES LEBENS - Ann-Kristin Schäfer eines neuen Planes wird. Der Sinn des Lebens? Er beginnt damit, einen Geburtstag erleben zu dürfen, an dem die Mandarinentorte aus der Tiefkühltruhe vernichtet wird. Die Besprechung des Romans in der Zeitung “Die Kirche” >>> lesen. Redaktion: Amet Bick.

Ann-Kristin Schäfer, Johanna und die Sache mit dem Sinn des Lebens, 352 Seiten, Schwarzkopf und Schwarzkopf, Berlin, ISBN 978-3-86265-248-8,16,95 EUR.  Zur Website der Autorin:  Foto : Stefanie Brandenburg (1).

Kurz vorgestellt: Evangelist Markus, der Weihnachtsketzer

Die Weihnachtsgeschichte gilt vielen als letzte Bastion des Christentums. Es sei das, was übrig bleibe, wenn sonst alles verloren oder vergessen sei. Das Schiff, das über Wasser halte, wenn auch sonst alles an dieser Religion fraglich erscheine. Weihnachten mit Krippe und Windel – das gilt dann als der letzte Strohhalm, aus dem die Milch des Glaubens sich noch saugen lässt. Möglich ist das dank des Evangelisten Lukas. und seiner Weihnachtsgeschichte samt Windel, Krippe, Engel und all dem. So weit, so gut – oder eben auch nicht: Denn was ist mit denen, die glauben wollen, aber die mit der Babywindel als Zeichen Gottes nichts anfangen können? Sie haben verloren – wenn da nicht Markus wäre.

Ein neuer Sinn von Weihnachten

Er ist nach heutigen Weihnachtsmaßstäben der größtmögliche Ketzer. Denn er erzählt vom Leben Jesu, indem er dessen Geburt erzählerisch ignoriert. Das Evangelium setzt ein, als Jesus erwachsen ist, also selbst nach strengsten historisch-kritischen Maßstäben keine Windel mehr getragen haben dürfte. Und Weihnachten? Fällt aus. Oder es verleiht diesem Fest einen schwindlig machenden, windelfreien neuen Sinn, schreibt Georg Magirius in der Weihnachtsausgabe “Die Kirche”, der Wochenzeitung für Berlin und Brandenburg vom 20. Dezember 2015. Redaktion: Amet Bick.  Den Beitrag jetzt > lesen.

Das indirekte Geständnis der Liebe

Was Hollywood kann, kann das biblische Psalmenbuch schon lange – ein Happy End liefern, das sich gewaschen hat. Aber ganz sicher nicht in Unschuld. Wie ein blutroter Faden ziehen sich Kampfgesänge durch die gesamte Schrift, bis sie sich schließlich in Hallelujalieder verwandeln. Bis dahin ist es jedoch ein weiter Weg, der laut Georg Margirius in Andachten zu oft ausgeklammert wird. Der Schriftsteller >>> erklärt, warum auch die aggressiven Passagen von Wut und Hass von Bedeutung sind und warum man Gott auch belästigen darf, in: Die Kirche, Evangelische Wochenzeitung für Berlin und Brandenburg, 17. Mai 2015. Redaktion: Amet Bick.  Beitrag kostenfrei lesen.