Die Feier der Gemächlichkeit

Mit welcher Haltung kann man gut durchs Leben gehen? Welches Tempo soll man wählen? Ins Auge falls Spitzengeschwindigkeiten und Veränderungsenthusiasten, außerdem Beharrungskünstler und die energische Verteidigung des festen Standpunkts. Die Spirituelle Tageswanderung am 25. April 2020 im Spessart geht einer Kostbarkeit nach, die sich um solche Extreme nicht kümmert: der Gemächlichkeit. Der Theologe und Schriftsteller Georg Magirius leitet die Tour der Reihe GangART, die von Lohr zum Kloster Neustadt am Main führt. Inspiriert ist sie von Magirius‘ im Frühjahr 2020 erscheinenden Buch „Frankenliebe. 33 Orte zum Staunen und Verweilen“. Die Gruppe bildet sich für die Tour neu.

Erholsame Ebbe

Los geht es in Lohr, das viele Altstadtgassen, aber auch ein gut hörbares Verkehrsaufkommen um die Altstadt herum besitzt. Der beachtliche Geräuschpegel ist indessen keine Lohrer Besonderheit, weiß jeder, der sein Leben zumindest zuweilen in Hörweite von Straßen verbringt. Mit dem Main-Wanderweg jedoch geht es über eine Obstbaumwiese aus der asphaltgrundierten Zivilisation hinaus. Es ist ein beachtenswerter Anstieg in den Spessartwald hinauf, der in die Ebbe führt. Denn allmählich nimmt das aufgeregte Geräuschmischmasch des Tals ab.

Witzige Wendungen

Über mehrere Kilometer erlebt man nichts, was als Nachricht taugt und dennoch ermuntert: die vom Frühjahr erwachten Bäume, eine von Völgeln kommentierte Stille, dazu Schotterwege und Waldpfade, deren Windungen das Ideal des linientreuen Vorwärtsschnellens verlachen. Einmal eine Aussicht! Doch kein Vorwärtsschauen wartet dort, sondern ein Rückblick auf den Ausgangspunkt. Dann ist da wieder nur der Wald, ehe dieser höflich zurücktritt und den Margarethenhof präsentiert. Doch das belebte Ausflugslokal, das sich hier vor Jahrzehnten befunden hat, gibt es nicht mehr. So geht es erneut still durch den Wald, bis dieser noch einmal seinen Baumvorhang öffnet. Es zeigt sich das Kloster Neustadt im Tal.

Die Dynamik des Unsichtbaren

Dort beteten und arbeiteten über Jahrhunderte Benediktiner, seit mehr als hundert Jahren Missions-Dominikanerinnen. Der Gleichklang ihres Tuns kommt ohne Selfies aus, führt zu keinem Auftritt in Talkshows, wird nicht in jenen Medien gepusht, in denen auf jede auch noch so stürmische Dramatik bereits Sekunden später das Achselzucken folgt. Der Klang dieses Orts konkurriert nicht mit der Nervosität des Vordergründigen. Er ist in die Unsichtbarkeit hinein gerichtet. Von deren Dynamik kann etwas erahnen, der vom Michaelsberg an den Türmen der Klosterkirche vorbei flussaufwärts schaut. Es ist die Feier der Gemächlichkeit: Schiffe gewinnen fast unmerklich an Größe, gleiten vorüber, um sich dann schwebend und allmählich auf den Weg zur Mündung zu machen.

Die Reihe GangART und Möglichkeit zur Anmeldung

Die Tour am 25. April 2020 ist 10 Kilometer lang, die reine Gehzeit beträgt 3,5 Stunden. Start ist an der Bahnstation von Lohr, eine Haltestelle des stündlich zwischen Frankfurt und Würzburg/Bamberg verkehrenden Regionalexpresses. Nach Absprache ist eine gemeinsame Anreise möglich z.B. von Frankfurt-Höchst, Frankfurt Hbf, Hanau, Dettingen, Aschaffenburg. Es wird bei Sonne gegangen, es wird bei Regen gegangen, ein längerer Abschnitt wird schweigend zurückgelegt. Anmeldung erfolgt durch Überweisung der Teilnahmegebühr von 10 Euro, die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Am Ende der Tour besteht die Möglichkeit zur Einkehr. Rückreise zum Ausgangspunkt Lohr erfolgt mit dem Bus. Informationen und Anmeldung direkt bei Georg Magirius 0176-29402322 bzw. mail@georgmagirius.de  

Die Reihe GangART

Die Tour ist inspiriert von Georg Magirius‘ Buch „Frankenliebe. 33 Orte zum Staunen und Verweilen“, das im Frühjahr 2020 unter dem Lektorat von Thomas Häußner im Echter Verlag erscheint. Es ist das fünfte spirituelle Wanderbuch, das die 2009 begründete GangART begleitet. Dabei handelt es sich um eine fortlaufende Reihe Spiritueller Tagestouren durch Spessart, Odenwald, Rhön, Haßberge, Steigerwald, Fränkisches Weinland – und auch in Gegenden außerhalb von Franken. Bei bislang 45 Touren nahmen knapp 1000 Wanderer teil. Resonanz erfährt die Reihe etwa in der Fränkischen Nachrichten, der FAZ, in Publik-Forum-Extra, Domradio Köln, Ev. Sonntags-Zeitung, BR, dem Genussmagazin Tiepolo und im Würzburger Sonntagsblatt. Zusammenarbeit u.a. mit Herder Reisen, Ev. Propstei Rhein-Main, Gasthaus Jägerruh Monbrunn, Referat Wirtschaft-Arbeit-Soziales der Ev. Kirche von Kurhessen-Waldeck, Goethe-Universität Frankfurt, Pfarreiengemeinschaft Würzburg Ost, Christen in der Wirtschaft, Erwachsenenbildung in Stadt Offenbach, Verein Andere Zeiten Hamburg. – Eine weitere Wanderung im Frühjahr 2020: “Das Geheimnis des Hexenbaums” – Informationen > hier <.

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Exotische Stille

Es ist ein Experiment von exotischer Eigenheit. Denn am 15. Dezember 2019 nähert sich der Theologe und Schriftsteller Georg Magirius im Bayerischen Rundfunk der Stille an, ohne auch nur ein einziges Mal das Wort Yoga zu verwenden. Ausgangspunkt der Sendung “Aufgehoben in der Stille” ist die Erfahrung der Reizüberflutung, von Schnelllebigkeit, Tempozwang und dem damit verbundenen Wunsch nach Ruhe. Die naheliegendste Lösung jedoch hilft laut Magirius oft nicht weiter: Denn mit der abrupten Verringerung der Dezibelzahl spüren viele, wie die innere Unruhe zu rumoren beginnt. “Auch Wellnesswochenenden, Achtsamkeitstrainings und diverse Techniken aus dem Meditiationsbusiness-Segment scheinen keine tiefergehende Ruhe zu vermitteln, sonst würde es nicht zu immer neuen Angeboten kommen.”

Stille Anrede
Das Essay, gesprochen von Birgitta Assheuer und Moritz Stoepel, erkundet die Stille, ohne ihr das Geheimnisvolle rauben zu wollen. Zu hören ist Música Callada von Federico Mompou, interpretiert vom Pianisten Emili Brugalla. Davon angeregt und in Auseinandersetzung mit namhaften Schriftstellerinnen und Dichtern wie Arnold Stadler, Manuela Fuelle und Uwe Kolbe werden spirituelle Ruheräume vorgestellt, in denen man sich aufgehoben fühlen kann: im Wald, bei Schneefall, beim Schwimmen im See, im Nachhall der Musik. Es sind Möglichkeiten, um – wie es Bernardin Schellenberger sagt – „die Anrede an mich zu hören“.

Aufgehoben in der Stille, Von der Suche nach spirituellen Ruheräumen, Sonntag 15. Dezember 2019, Bayern2Kultur, Katholische Welt, 8.05-8.30 (Wdh. BR-Heimat 9.05-9.30), Ton: Erik Buhne, Regie: Georg Magirius, Redaktion: Wolfgang Küpper. Die Sendereihe Katholische Welt, erstmals 1952 im Programm, thematisiert grundsätzliche Fragen in Kirche und Christentum, Religion und Gesellschaft. Ganz wichtig: Der Dialog in der katholischen Kirche, zwischen den Kirchen und mit den anderen Weltreligionen. Fotos: Veronika Sergl-Vahlenkamp, Thilo Körkel, Georg Magirius.

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Das Geheimnis des Hexenbaums

Um das Stillen eines großen Durstes geht es bei der spirituellen Wanderung der Reihe GangART im Hochspessart am 9. Mai 2020. Die märchenhafte, für Kinder und Erwachsene gleichermaßen geeignete Tour führt von Heigenbrücken zu einer uralten, geheimnisvoll verwitterten Buche. Geleitet wird die Tour von dem Schriftsteller Georg Magirius und der Pfarrerin Regina Westphal, die mehrere spirituelle Wanderbücher veröffentlicht haben. Die Gruppe bildet sich für die Wanderung neu.

Der sengende Atem des Baumgerippes

Der Weg folgt den Spuren von Heigi. In Kindergarten, Schule und Kirche hört sie: Du musst endlich lernen, besser still zu sitzen! Viel lieber aber ist das Mädchen mit ihrem Raben Rücki auf den Wiesen und in den Wäldern unterwegs. „Wenn du ständig draußen sein willst“, regen sich die ihr zugeteilten Erziehungsfachleute auf, „dann wandere doch am besten gleich zum Hexenbaum!“ Diese Empfehlung ist natürlich nur im Affekt gesagt. Denn wirklich nah hat sich an die Buche seit langem niemand mehr herangewagt. Man glaubt: Dank ihrer weithin sichtbaren Nase sorgt das unheimliche Baumgerippe für Trockenheiten und auch dafür, dass niemand seinen Durst mehr richtig stillen kann.

Der Glanz der goldenen Kugeln

So sind etwa die Fässer und Getränkekisten im Gasthaus „Zur frischen Quelle“ in Heigenbrücken immer dann auf mysteriöse Weise leer, wenn es gerade fröhlich zu werden beginnt. Die nicht ernst gemeinte Empfehlung allerdings, die Heigi endlich zur Vernunft und zum stillen Sitzen bringen soll, weckt in ihr erst recht die Aufbruchslust. Mit ihrem Raben will sie die Buche erreichen und deren Zauber brechen. Doch schon auf dem Weg dorthin stellen sich ihr Prüfungen entgegen. Es sind genau so viele, wie das Turmdach der Kirche Kugeln besitzt. Diese waren einst ohne Glanz, wurden während Heigis Unternehmung auf märchenhafte Weise golden. Ihren Glanz bewahren sie jedoch nur, wenn sich auch heute noch Menschen an den Hexenbaum heranwagen und ihrer Sehnsucht nach Erfrischung folgen.

Länge der Tour und Anmeldung

Die Tour am 9. Mai 2020 ist für Kinder und Erwachsene geeignet. Die Länge des Wegs beträgt knapp 7 Kilometer, die Gehzeit inklusive Pausen insgesamt circa 3 Stunden. Die Wanderung mündet in das direkt an der Kirche gelegene Gasthaus zur Frischen Quelle in Heigenbrücken. Start ist an der Bahnstation von Heigenbrücken, die Haltepunkt des stündlich zwischen Frankfurt und Würzburg verkehrenden Regionalexpresses ist. Nach Absprache ist eine gemeinsame und dadurch günstige Anreise möglich u.a. von Frankfurt-Höchst, Frankfurt Hbf, Hanau, Dettingen, Aschaffenburg. Es wird bei Sonne gegangen, es wird bei Regen gegangen. Anmeldung erfolgt durch Überweisung einer Teilnahmegebühr von 10 Euro, die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Kinder zahlen keine Teilnahmegebühr. Informationen und Anmeldung direkt bei Georg Magirius 0176-29402322 bzw. mail@georgmagirius.de Für diese Tour arbeitet GangART mit der Evangelischen Kirchengemeinde Frankfurt am Main Unterliederbach zusammen.

Die Reihe GangART

Die märchenhafte Spessart-Wanderung ist inspiriert von Georg Magirius‘ Buch „Frankenliebe. 33 Orte zum Staunen und Verweilen“, das im Frühjahr 2020 unter dem Lektorat von Thomas Häußner im Echter Verlag erscheint. Es ist das fünfte spirituelle Wanderbuch, das die 2009 von Regina Westphal und Georg Magirius begründete GangART begleitet. GangART ist eine fortlaufende Reihe Spiritueller Tagestouren durch Spessart, Odenwald, Rhön, Haßberge, Taunus, Schwarzwald, Steigerwald, Fränkisches Weinland. Bei 44 Touren nahmen bislang fast 1000 Wanderer teil. Resonanz erfährt die Reihe etwa in Hit-Radio FFH, der FAZ, in HR, in Publik-Forum-Extra, Domradio Köln, ERF, Deutschlandfunk, Ev. Sonntags-Zeitung, in BR, Main Post und im Würzburger Sonntagsblatt.  Zusammenarbeit u.a. mit Herder Reisen, Ev. Propstei Rhein-Main, Pension Gebhardshütte Bullau, Referat Wirtschaft-Arbeit-Soziales der Ev. Kirche von Kurhesseen-Waldeck, Goethe-Universität Frankfurt, Pfarreiengemeinschaft Würzburg Ost, Christen in der Wirtschaft, Verein Andere Zeiten Hamburg. – Eine weitere Wanderung im Frühjahr 2020 gibt es am 25. April: “Die Feier der Gemächlichkeit.” Informationen > hier <.

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Lärmkollaps bei Stilletour

Wer jetzt nicht laut ist, wird den Anschluss an die Mitte der Gesellschaft auf lange Zeit verlieren. Das scheint das Motto an diesem sonnenüberfluteten Spätsommer-Samstag des Jahres 2019 zu sein. Eine Welle Menschen schwappt aus der Saaletalbahn auf den Bahnsteig in Hammelburg. Sofort wird Musik aufgedreht. Männer mit Landbierflaschen in der Hand dirigieren Kinder zum Fluss. Sie haben dasselbe Ziel wie der Apfelweinkanister, der unter Jugendlichen von Hand zu Hand wandert und bald ins Kanu, das die Fränkische Saale flussabwärts schwanken wird.

Die Samstags-Philharmonie

Auf dem Marktplatz rollt bei der 17. Hammelburger Bocksbeutel-Rallye Oldtimer um Oldtimer vor die Augen des Publikums. Ein alles andere als altersmüdes Feuerlöschauto überprüft gleich mehrfach, ob sein Horn noch heute in Alarmstimmung versetzen kann. Es fällt kaum ins Gewicht, ist es doch nur eine weitere Stimme der weit über Hammelburg aktiven Samstags-Philharmonie. Ihre Instrumentengruppen Kreissäge, Kärcher und Rasenmäher kennen kein Piano. Inmitten des Geräuschgewühls geht der Protest los, ein Aufstand! Besser gesagt handelt es sich um einen Aufgang, den Ausstieg aus dem Druck, den Sonnentag am Ende als effektvoll und doch auch effektiv genutzten Freizeittag verbuchen zu können.

Provozierend leise

Der Aufgang ist so unmerklich leise, dass gerade das das erregend Provozierende ist: 20 Wanderer und Tagespilgerinnen aus Bad Kissingen, Aschaffenburg, Arnstein, Frankfurt, Hainburg, Hammelburg, Karlsruhe, Fuchsstadt, Burdkardsroth und Seligenstadt haben sich für die Spirituelle Wanderung „Ruhe in der Weinstadt“ angemeldet, eine Tour der Reihe GangART unter Leitung des Theologen und Schriftstellers Georg Magirius. Schweigend spazieren die Stillegänger durch die Weinberge und Kiefernwälder oberhalb von Hammelburg, begleitet von prägnanten Worten aus Magirius‘ gerade herausgegebenem Buch „Stille erfahren“.

Nach dem Verklingen

Herstellen oder erzwingen lasse sich die Stille nicht, findet Uwe Kolbe. „Stille ist die Überraschung.“ Sie finde sich im Wald, wo Geräusche nichts von einem wollen und einen zu nichts auffordern, meint Bernardin Schellenberger. Und für Arnold Stadler gibt es keine hörbarere Stille als die, die dem Verklingen einer Stimme folgt oder einer Bach-Orgel an einem Sommerabend. Sie finde sich auch beim Lesen, dieser ungreifbar großen Abkehr und Einkehr, die einsam und beziehungsstark in einem sei. Von der man nichts habe, und doch sei sie so viel: „Es ist wie bei der Liebe. Ein Buch und zwei Augen. Mehr nicht.“

Stille Sicherheit

Wer liest, kann aufrecht und sicher stehen. Und weit reicht der Blick. Das würde Amalberga vielleicht sagen, jene Skulptur, die mit aufgeschlagenem Buch auf einer Klippe des Ofentaler Berges steht. Aber sie schweigt. Mit ihrem Schweigen spricht sie die Stillegänger natürlich an. So rasten sie bei ihr und schauen in die Ferne. Und nach dem Kosten weit gereifter Weintrauben wartet schon wieder der Abstieg ins Tal. Verbunden mit der Anregung, dass man das Forte an Geräuschen vielleicht gar nicht immer bekämpfen muss. Es lässt sich auch übergehen.

Liebenswerter Lärm

Und manchmal kann man sich den Lärm sogar vertraut machen. Das legt jedenfalls die von Amet Bick erzählte Geschichte nahe, in der Mönche in ihrem Waldkloster wegen eines vom Wind herbeigewehten Dauerlärms nicht mehr zum Meditieren kommen. Schließlich suchen sie die Quelle der Unruhe und finden im Tal ein Fest mit Menschen, die sich alles in allem als liebenswert entpuppen. Und die Absteiger der Stille feiern mit, durchstreifen Gassen, Cafés, Wehrgänge, Kirchen und Parks. Und als es Abend geworden ist, fließt das Wasser der Saale noch immer gemächlich still das Tal hinab.

Die nächste Tour der Reihe GangART

GangART ist eine von Georg Magirius begründete Reihe spiritueller Tagestouren durch Rhön, Odenwald, Steigerwald, Spessart, Haßberge, Taunus, Schwarzwald und das Fränkische Weinland. Bei 44 Touren nahmen fast 1.000 Wanderer und Pilgerinnen teil. Resonanz erfährt GangART z.B. in Publik-Forum, im Reiseblatt der Frankfurter Allgemeinen Zeitung, im Rucksackradio des BR, im Deutschlandfunk, im Mainfrankenmagazin Tiepolo und im HR, Die nächste Tour führt am 12. Oktober 2019 unter dem Motto “Der Weg der Veränderung” von Miltenberg nach Amorbach. Informationen dazu >>> hier.

Stille erfahren

Das von Georg Magirius herausgegebene Buch “Stille erfahren” ist unter dem Lektorat von Dr. Esther Schulz und Jochen Fähndrich bei Herder erschienen – mit Beiträgen von Amet Bick, Manuela Fuelle, Uwe Kolbe, Georg Magirius, Ann-Kristin Rink, Bernardin Schellenberger, Arnold Stadler. Fotos: Petra Mathein und Georg Magirius. 

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Den Weg der Veränderung gehen

Was bleibt, wenn Ge­wohntes geht? Gilt das Alte dann überhaupt noch etwas? Und wie finden sich neue Wege? Diesen Fragen geht die Spiritu­elle Wan­derung der Reihe GangART im Fränki­schen Oden­wald am 12. Oktober 2019 nach. Leiten wird die Tour von Miltenberg nach Amor­bach der Theologe und Schriftsteller Georg Magirius. Von ihm sind mehrere Pilgerbücher erschienen, außerdem einige Wanderbücher über Franken.

Die Weisheit der Hühner

Durchs Schnatterloch geht es hinauf nach Monbrunn. Dort gibt es Apfelbäume, Hühner, das Gasthaus Jägerruh und sonst nicht viel – will man die Ereignislosigkeit des Ortes nicht rühmen. Die Einkehr in die Stille ermutigt, nicht ängstlich zu verharren, son­dern sich innerlich und äußerlich weiterzubewegen. Der Weg der Erneuerung ist 13 Kilometer lang, die reine Gehzeit beträgt knapp 4 Stunden. Er wird nicht ganz ohne Mühen sein, doch schenkt er überraschende Per­­spe­k­tiven.

Anreise und Möglichkeit zur Anmeldung

Für die 45. Tour der Reihe kooperiert GangART mit der Pfarreingemeinschaft Würzburg-Ost. Die Gruppe bildet sich neu, geht zum ersten Mal. Gemeinsame Anreise nach Absprache mit Fahrgemeinschaften von Würzburg bzw. mit dem Zug u.a. von Frankfurt, Offenbach, Hanau, Dettingen, Aschaffenburg. Informationen bzw. Anmeldung bei Georg Magirius mail@georgmagirius.de / 0176-29402322 oder bei Dr. Kilian Distler von der Pfarrgemeinschaft Würzburg-Ost: kilian.distler@gmx.de Teilnahmegebühr: 10 Euro. Die Teilnehmerzahl ist aufgrund des spirituellen Charakters der Tour begrenzt.

Die Reihe GangART

GangART ist eine fortlaufende Reihe Spiritueller Tagestouren durch Schwarzwald, Steigerwald, Odenwald, Haßberge, Fränkisches Weinland, Rhön, Spessart und Taunus. Bei bislang 44 Touren nahmen fast 1000 Pilgerinnen und Wanderer teil. Resonanz erfährt GangART z.B. im Reiseblatt der Frankfurter Allgemeinen Zeitung, im Rucksackradio des BR, im Deutschlandfunk, im Mainfrankenmagazin Tiepolo und im HR, Kooperationen u.a. mit Herder Reisen, Propstei Rhein-Main, Andere Zeiten e.V., Christen in der Wirtschaft und Goetheuniversität Frankfurt. Die Touren sind geeignet für Betriebe, Jugendgruppen, Pfarrgemeinderäte, Kollegien, Führungskräfte, als Teamstärkung, Burnoutprophylaxe und als erfrischend direktes Bekenntnis zur Lebenslust ohne Seminarslang und Modulcharakter. Die Impulse sind spirituell, aber nicht konfessionell beschränkt.

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Die Spiritualität des Schwimmens

Das Schwimmen könne eine spirituelle Kraft entwickeln, weil es mit der Abgründigkeit und tragenden Kraft des Wassers erfahren lasse. Das schreibt der Schriftsteller und Theologe Georg Magirius  in seinem Beitrag “Das Freibad als spiritueller Ort” im Paulinus, der Wochenzeitung für das Bistum Trier vom 25. August 2019. Den Beitrag > lesen. Redaktion: Bruno Sonnen.

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Balsam für die Seele

Lesen kann Balsam für die Seele sein. Das schreibt die Redakteurin Stephanie von Selchow im EFO-Magazin vom 8. August 2019. Sie weist dabei auf die sieben Erfahrungsberichte aus dem vom Theologen und Schriftsteller Georg Magirius herausgebenen Buch „Stille erfahren“ hin. Diese böten die verschiedenartigsten Anregungen, den eigenen Weg in die Stille zu finden. Sei es beim Schwimmen, beim einfachen Sitzen auf dem Kissen, wie es Amet Bick erzähle, oder beim Lesen, Sprechen und Hören von Gedichtzeilen, wie es Arnold Stadler widerfahre. Dass die Stille an den erstaunlichsten Orten laut werden könne, zeige der Reisebericht von Ann-Kristin Rink. Sie erfahre, wie “Fragen laut werden, die in ihrer Alltagshektik nicht an die Ober­fläche kommen.“ Den Beitrag von Stephanie von Selchow >>> lesen.

Georg Magirius: Stille erfahren – Impulse für Meditation und Gottesdienst. Herder Verlag, 128 Seiten, 18 Euro

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Stiller als jeder Acker

Stille ist unverfügbar, aber man kann sie trotzdem finden.“ Das hat die Redakteurin Ute Heuser-Ludwig in der Sendung Lesezeichen vom 18. August 2018 im Radio ERF-Plus gesagt. Und verweist auf das von Georg Magirius herausgegebene Buch „Stille erfahren“. In ihm erzählen Arnold Stadler, Bernardin Schellenberger, Ann-Kristin Rink, Uwe Kolbe, Georg Magirius, Manuela Fuelle und Amet Bick, wo sich Oasen in einer lauten Welt zeigen. Das Buch biete keinen 10-Punkte-Plan, sondern helfe mit überraschenden Beobachtungen. So finde Magirius Stille im Freibad. Der Fund überzeuge, weil Magirius auf Details und Kleinigkeiten achte, die andere übersähen – etwa dass ein Freibad eine längere Ruhezeit habe als ein Acker. Die Erzählung „Freibadstille“ von Georg Magirius liest Heiko Brattig, zu hören am 18. August und 23. August 2019 auf ERF-Plus um 15.00, 19.30, 22.30, außerdem kostenfrei online >> hier.

Georg Magirius (Hg.), Stille erfahren, Lektorat: Jochen Fähndrich und Dr. Esther Schulz, Herder 2019

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Was Pessimisten irritiert

“Der Zauber dieses Augenblicks kann selbst Pessimisten irritieren. Hymnen, Stadionbeschallung, alles das verstummt. Der Schieds-richter hebt die Hand, es ertönt ein Pfiff – und alles ist neu.” Das hat der Schriftsteller Georg Magirius, Autor des Buches “Die Fußballapotheke” zum Start der Fußballbundesliga in seinem Beitrag “Anpfiff” geschrieben, veröffentlicht in der Zeitschrift Publik-Forum. Den vollständigen Beitrag >> lesen. Redaktion: Doris Weber.

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Das grundlegende Wesen des Alten Testaments

Jüdische Ritualanweisungen, die heute als völlig primitiv gelten, verweisen auf das Wesen des Alten Testaments, die Liebe. Das hat Thomas Hieke, Professor für Altes Testament im Bayerischen Rundfunk gesagt, in der Sendung “Das erste Buch der Christen” von Georg Magirius, die am 11. August 2019 ausgestrahlt wurde. So könnten Anweisungen etwa aus dem Buch Leviticus zum Nachdenken bringen, wie man seine Beziehungen gestaltet. Die Sendung lässt sich jetzt kostenfrei nachhören, das Manuskript lesen. Ton: Dorothee Fink, Musik: Bettina Linck, Redaktion: Wolfgang Küpper.

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