Heilspraxis Aktuell

Konzertlesung
Religion, Musik und Poesie

Aktuell: Konzertlesung im Hessischen Rundfunk

7. April 2023, Der Tod als Lehrer für das Leben. Die rebellische Spiritualität der Psalmen, HR2, Camino, 11.30-12.00 Uhr, Redaktion: Dr. Lother Bauerochse

Konzertlesungen – Live und im Hörfunk

Klanglesungen sind ein Feld, auf dem die Heilspraxis tätig ist. Denn das Erzählen lebt von der Atmosphäre, in der es sich entfaltet. Daher liest Georg Magirius im Funk, in Kirchen, Theatern, Wirtshäusern. Die nuancenreiche Stimme tritt in Dialog mit verschiedenen Musikern und Instumenten, oft mit dem Klang der Harfe, zum Beispiel gespielt von der in Frankfurt lebenden Harfenistin Miroslava Stareychinska. Die vermeintliche Unabänderlichkeit wird brüchig. Und die die Kraft von Religion, Musik und Poesie beginnt ihr zauberhaftes Spiel.

“Harfe trifft auf Literatur. Sie ergänzen sich perfekt.” – Mainzer Allgemeine Zeitung.

Aktuelle Programme

Die Kraft des Träumens

Wie finden Schnecken Schwung? Weshalb sorgt die Sehnsucht nach Licht für eine bessere Orientierung als ein GPS-System? Warum ist das Lachen eine gute Möglichkeit, in Kontakt mit Gott zu kommen? Und wieso sollte man sich nicht damit arrangieren, wenn es verdächtig oft heißt: „Damit müssen wir uns arrangieren“? Der Vortrag von Georg Magirius über die Kraft des Träumens zeigt neue Wege, indem sie das Gängige, das nicht wirklich weitergehen lässt. Die Konzertlesun gist inspiriert vom aktuellen Buch „Meine Bibel. Impulse fürs Hier und Jetzt“, über dessen Autor das Freiburger “Konradsblatt” urteilt: “Ein begnadeter Prediger.”

Klang der Stille

Georg Magirius Zeitz 2019 Foto Matthias Keilholz

Dank der Worte und Klänge wird der innere und äußere Lärm abgestreift. Und wie von selbst öffnet sich die Tür ins Land der Stille. Dort wartet ein Frieden, der unkündbar ist – und sei es nur für eine Stunde. Angeregt ist die Klanglesung vom Buch “Stille erfahren”.Die Rheinpfalz. schreibt: “Stareychinskas filigranes, einfühlsames Spiel ist genreübergreifend und vertieft die Quintessenz der geistreichen literarischen Miniaturen des Theologen Magirius.” Und Matthias Keilholz urteilt auf Noezz.de: “Mit leisen und starken Tönen.” Matthias Keilholz Noezz.de. – In das Programm hineinhören (Deutschlandfunk) 

Harfe, Hochzeitsnacht und 7 tote Ehemänner

Cover des Buches "Traumhaft schlägt das Herz der Liebe" - Das Buch von Georg Magirius ist die Inspirationsquelle der Konzertlesung "Mineralsalzkuss und Luftsprudelliebe"

Warum brechen Adam und Eva aus FKK-Ferienanlage “Garten Eden” aus? Wie nimmt der verwöhnte Jakob Rahel für sich ein, die als schönste Frau des Alten Testaments filt? Wieso beenden Thomas und Jesus ihre Freundschaft nicht, obwohl sie immer wieder in Streit geraten? Außerdem wird die Frage geklärt, ob Tobias die Hochzeitsnacht mit Sara überlebt, anders als seine sieben Vorgäng. Die orientalische Erzählfreude der Bibel wird auf so überraschende mit dem Heute verknüpft, dass es befreit lachen lässt. Angeregt ist die Lesung vom Buch “Traumhaft schlägt das herz der Liebe.” “Bildhaft, mit Wortwitz und musikalischer Feinheit”, urteilt die Main Post. – In das Programm heineinhören hier (Deutschlandfunk). Ein Aussschnitt aus der im BR gesendeten Konzertlesung ist außerdem hier zu hören:

Hörprobe “Harfe, Hochzeitsnacht und 7 tote Ehemänner” (Bayerischer Rundfunk)

Der Tod als Lehrer für das Leben

Buchcover von "Gesänge der Leidenschaft " von Georg Magirius über die Psalmen

Heute gilt es, Krankheit und Tod ins Leben zu integrieren. Anders klingen die Psalmen, dieser spirituelle Schatz der Menschheit: Sie konstatieren ehrlich Schmerz, Ungerechtigkeit und Einsamkeit. Und schreien ihre Wut in Richtung Himmel. Es ist die Exzentrik dieses Betens, die besänftigt. Der Hessische Rundfunk meint: “Georg Magirius hat die Psalmen aus der traditionellen Grußkarten-Beschaulichkeit hervorgeholt.” Und die Berner Zeitung schreibt: “Betörend furios und verstörend zart erwecken die Harfeinstin Miroslava Stareychinska und Georg Magirius die Psalmen zum Leben. “ In das Programm hineinhören hier. (Deutschlandfunk) – Am 7. April 2023 als Essay von Georg Magirius im Hessischen Rundfunk – HR 2, 11.30-12.00 Uhr

Weitere Programme hier.

Rückblicke: