Philosophieren mit Gummibärchen

Marissa Conrady (c) Marissa ConradyPhilosophisches Denken und Gummibärchen ergänzen sich perfekt. Das hat die Germanistin, Lektorin und preisgekrönte Autorin Marissy Conrady (“Adam kam nie mehr mit dem Abend”) in ihrer Rezension des Adventskalenders “Einfach freuen” von Georg Magirius geschrieben, in ihrem Blog am 2. Dezember 2017. Das Buch mit 24 literarischen Gedanken sei kein Adventskalender im herkömmlichen Sinn – also mit aufschließbaren Türchen. Ein vorschnelles Blättern in den Advent hinein wäre also kein Problem, weil es sich um einen frei einsehbaren Adventskalender handle – ohne Schnüre, Schlösser, Perforationen oder sonstige Hindernisse.  “Aber ich werde geduldig Adventskalender Einfach freuensein, wie bei meinem echten Adventskalender ja auch. Und Tag für Tag einen der kurzen, mitunter alltäglichen, aber immer philosophischen Texte lesen. Ich werde jeden Tag einen dieser Momente annehmen, und ihn anwenden (während ich die Gummibärchen aus dem anderen Adventskalender esse).” Die Rezension auf dem Blog von Marissa Conrady >> lesen <<. Marissa Conrady auf >> Facebook. Foto: (c) Marissa Conrady.

Einfach freuen. 24 Momente gegen die Rastlosigkeit, 103 Seiten, Lektorat: Thomas Häußner, Gestaltung: Christine Eisner (Würzburg), Echter Verlag, Würzburg 2017, EUR 12.90.

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Sich freuen – mit oder ohne Keuchen?

Wie findet man Freude? Georg Magirius wolle sich ihr, so schreibe er selbst, “ohne spirituelle Kraftanstrengungen” nähern, schreibt die Frankfurter Katholische Theologin Barbara Wieland in ihrer Rezension des Adventsbegleiters “Einfach freuen” vom 22. November 2017 auf dem Religionspädagogischen Portal der Katholischen Kirche in Deutschland. Die mit ihrer Disserataion über “Kirche und Zwangsarbeit im Bistum Limburg 1939-1945″ (Note Magna cum laude – 1,0) promovierte Kirchenhistorikerin urteilt: Magirius’ Absicht, sich nicht anstrengen zu wollen, “löste er auch wirklich ein”.

Weißbrot oder Schwarzbrot?

Aber ist die Leichtigkeit der richthige Weg zum Weihnachtsfest? Eine Vorbereitung ohne spirituelles Krafttraining und Besinnungsmühe? Sich also von der Freude erfassen, mitreißen, erwischen, verzaubern lassen wollen: mit ausgebreiteten Armen und der Ahnung, im tiefsten Grund Freude nicht erzeugen zu können? Weil es ohnehin nicht möglich ist, sich Gottes bergende und befreiende Nähe antrainieren oder spirituell einverleiben zu können? Handelt es sich bei Magirius’ Anliegen um spirituelles Weißbrot und damit womöglich um etwas nicht wahrhaft Adventliches? Weil es im tiefsten Grund des Glaubens um kerniges Schwarzbrot geht, das es in der als Bußzeit verstandenen Zeit des Advents zu kauen gilt?

Zu mühelos

Die Ruhe im Advent, wie Magirius sie vorschwebe, erwachse weniger aus einer “geistlichen Einübung”, sondern aus einer “bewussteren Handlungspraxis im Dezember”, dem Achten auf alltägliche Dinge, resümiert Dr. Barbara Wieland. Und sie empfiehlt denen, die sich Weihnachten geistlich nähern wollen, nicht zu dem mühelos wirkenden Adventskalender von Magirius zu greifen. Die Rezension lesen >> hier.

Einfach freuen. 24 Momente gegen die Rastlosigkeit, 103 Seiten, Lektorat: Thomas Häußner, Gestaltung: Christine Eisner (Würzburg), Echter Verlag, Würzburg 2017, EUR 12.90.

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Stille Momente – ausgerechnet im Radio

“Georg Magirius ruft in 24 kurzen, persönlichen Geschichten die Rückkehr zur Besinnung aus. Und erzählt von Momenten, in denen die Zeit still zu stehen scheint. Und sich Freude und stille Erwartung von ganz allein einstellen.” So charakterisiert die Redakteurin Ute Heuser-Ludwig “Einfach  freuen“, das am 3. und 8. Dezember 2017 im Lesezeichen im Radio ERF-Plus zu hören ist, gelesen von Tobias Schuffenhauer. Die genauen Sendetermine >>> hier.

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Verzaubert im Termingedränge

Evangelisches Literaturportal Georg Magirius zeigt Alternativen auf, wie es im Termingedränge vor Weihnachten gelingen kann, dem Zauber des Advents Leben einzuhauchen. Das schreibt Martin Ertz-Schander vom Evangelischen Literaturportal, dem Verband für Büchereiarbeit und Leseförderung, über den Adventskalender “Einfach freuen”. Das Literaturportal stellt das Buch als Aktuellen Tipp für den Monat Dezember 2017 vor.

Einfach freuen. 24 Momente gegen die Rastlosigkeit, 103 Seiten, Lektorat: Thomas Häußner, Gestaltung: Christine Eisner (Würzburg), Echter Verlag, Würzburg 2017, EUR 12.90.

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Wisper-Momente

Das Buch “Einfach freuen” bietet starke Sätze und Wispermomente. Deswegen hat die Redaktion der Zeitung “Glaube und Leben” es in der Ausgabe vom 3. Dezember 2017 zum Buch der Woche erklärt. Die Zeitung “Glaube und Leben” erscheint in Zusammenarbeit mit dem  “Bonifatiusbote” und dem “Sonntag ” als Kirchenzeitung in den Bistümern Limburg, Mainz und Fulda. Redakteure der Zentralredaktion in Mainz sind Johannes Becher und Ruth Lehnen, die Redaktion wird vervollständigt von Sarah Seife (Volontärin), Renate Fahn (Sekreteriat) und Julia Hoffmann, die das Internetangebot betreut.

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Vom Schuheputzen und anderen spirituellen Übungen

“Kein Yoga- oder Meditationskurs soll die alljährlich schwer gebeutelten Weihnachtsopfer zur Besinnung bringen. Nein. Der schlichte Alltag birgt das Geheimnis.” Das schreibt die Soziologin, Politologin und freie Autorin Angela Wolf am 29. November 2017 im Evangelischen Frankfurt über den Adventskalender “Einfach freuen“. Der Autor Georg Magirius übe sich dabei etwa in so spirituell ungewöhnlichen Disziplinen wie Einkaufzettel schreiben, Schuhe putzen oder auch dem Müllausleeren:

Hierbei lässt sich durchaus entdecken, dass der Mensch nicht nur Bleibendes hervorbringt. Aha. Und da die haushaltliche Müllentsorgung nicht zu den beliebtesten Aufgaben zählt, man sich dann aber doch dazu durchringt – ja dann, dann überfällt einen schon mal eine tiefe Ruhe. Magirius beschreibt beim Gang zur Mülltonne eine Erwartung, die in ihm keimt, die ihn sogar adventlich stimmt. Der Schwere Beutel schwingt in seiner Hand und er freut sich auf das Ende dieser Beschwernis. Und sein Müllentsorgungs-Fazit: Alles ist leer, und das ist ein Anfang. Er fühlt sich aufgeräumt, weil in Ahnung eines adventlichen Versprechens. Das Versprechens nämlich, dass Gott in unsere Welt kommt, die gewiss nicht immer sauber ist. Und der ganze Müll nun nicht mehr zählt.

Den vollständigen Artikel von Angela Wolf lesen >> hier <<. Redaktion: Dr. Antje Schrupp. – Einfach freuen. 24 Momente gegen die Rastlosigkeit, 103 Seiten, Lektorat: Thomas Häußner, Gestaltung: Christine Eisner (Würzburg), Echter Verlag, Würzburg 2017, EUR 12.90.

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79 Minuten Liebe

Grosse Liebe Immy Schell (c) Zeughauskino BerlinEs war einer der ersten Filme von Gabriele Wohmann: Große Liebe, entstanden in den Jahren 1965 und 1966. Am 2. Dezember 2017, 18.30 Uhr, und am 3. Dezember, 21.00 Uhr ist er wieder zu sehen, nämlich im Zeughauskino in Berlin. Mag Wohmann auch als Meisterin der kurzen Form berühmt geworden sein, so versichert der Veranstalter doch glaubhaft: Sämtliche 79 Minuten des Films würden zu sehen sein. Johannes Schaaf, der Regisseur, ist auch durch seine Regiearbeit beim Film “Momo” bekannt geworden. Die Kameraarbeit liegt bei Michael Ballhaus. In der Titelrolle ist Immy Schell zu sehen. In den Film führt Jan Gympel ein. “Große Liebe” ist auch als ungewöhnlich lange Kurzgeschichte erfolgreich geworden. Entstanden noch vor dem Film, nämlich im Jahr 1962, wurde sie erstmals 1968 veröffentlicht, dann in weiteren fünf Erzählungsbänden, zuletzt 2012 bei Aufbau in “Eine souveräne Frau”, einer Auswahl ihrer schönsten Erzählungen. Als Drehbuch ist “Große Liebe” im Oktober 2017 mit Wohmanns Fernsehspiel “Nachkommenschaft” bei rowohlt repertoire wiederaufgelegt worden. Foto (c) Zeughauskino Berlin.

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Ohne Verrenkung im Monat 12

Logo von Was liest du?Die Vorfreude im Advent kann man ohne große Verrenkungen erleben. Das schreibt der Theologe und Hausmann Winfried Stanzick aus Ober-Ramstadt im Magazin “Was liest du?” von 29. November 2017. Und er verweist auf “Einfach freuen”, den “schönen Adventskalender in Buchform” von Georg Magirius. Der Kalender zeige gestressten Menschen, wie man sich vom Adventskalender Einfach freuenGetriebe und Gewese vor Weihnachten nicht aus der Ruhe bringen lasse und zur Ruhe finden könne an jedem einzelnen Tag dieser Zeit. “Man muss bei der Lektüre der einzelnen  Kapitel keine großen spirituellen Verrenkungen unternehmen. Die Texte von Magirius sind leicht geschrieben und lösen durch ihre Sprache eine Vorfreude aus, wie man sie vielleicht zuletzt als Kind gespürt hat.”

Einfach freuen. 24 Momente gegen die Rastlosigkeit, 103 Seiten, Lektorat: Thomas Häußner, Gestaltung: Christine Eisner (Würzburg), Echter Verlag, Würzburg 2017, EUR 12.90.

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Abschied von der Verlogenheit

Es gibt kein verlogeneres Wort für das Sterben als Gehen, denn die Toten kommen nicht wieder. Das schreibt Georg Magirius im Beitrag “Abschied” in der Evangelischen Sonntags-Zeitung vom 26. November 2017. Das könne ermuntern, der angeblichen Berechenbarkeit des Lebens den Abschied zu geben. Denn ein Trauerworkshop ist auch keine Lösung. Und nicht jeder Verlust wird zur Chance, allenfalls dann, wenn man die Trauer zu einem Wohlfühloptimierungsprogramm  umzulügt. Den Beitrag lesen >>> hier. Redaktion: Martin Vorländer.

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24 Wege aus dem Weihnachtswahnsinn

Logo Sankt MichaelsbundDem weihnachtlichen Aktivitätswahnsinn kann man durch den Mut zur Passivität entkommen. Das schreibt die Redaktion des  Sankt Michaelsbundes in ihrer Rezension zum Buch “Einfach freuen” von Georg Magirius. Bei diesem Widerstand gegen den Aktivitätsirrsinn handle es sich um einen Verzicht aufs allgegenwärtige Machen. Das gelinge, wenn man den Mut zum Schauen habe und das vermeintlich Gewöhnliche fast Adventskalender Einfach freuenmikroskopisch betrachte. Dazu greife der Adventskalender 24 Beispiele aus dem Alltag auf und zeige, “wie oft man sich eigentlich über nur vermeintlich Selbstverständliches in Wirklichkeit ‘einfach freuen’ kann.” Das zeige sich beim Anspitzen eines Bleistifts, wenn man eine Flasche öffne, die Zimmerpflanzen gieße oder den Christbaum schmücke – “es ist überraschend, wie viel man dabei über sich selbst und über Gott entdecken kann, wenn man sich einmal die Zeit nimmt, genau hinzuschauen.”

Einfach freuen. 24 Momente gegen die Rastlosigkeit, 103 Seiten, Lektorat: Thomas Häußner, Gestaltung: Christine Eisner (Würzburg), Echter Verlag, Würzburg 2017, EUR 12.90.

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