Allgemein
Verstörender Engel
Vom Auftritt des Weihnachtsengels beim Forscherkongress „Neue Engel braucht das Land!“ berichtet Georg Magirius im Bayerischen Rundfunk. Und zwar am 25. Dezember 2012. Die Rolle des Engels übernimmt Alexander Duda vom Münchner Volkstheater. Er spielt im Tatort und den Rosenheim Cops. Musikalisch interpretiert den Himmelsboten die Konzertharfenistin Bettina Linck. Das Manuskript “Verstörender Engel” ist hier. Der Weihnachtsengel ist beliebt bei Krippenspielen. Viele sind Anhänger der geflügelten Wesen, die die Weihnachtszimmer dominieren. In der Gunst liegen sie weit vor Maria, Josef und sogar dem Christkind. Nach biblischer Tradition handelt es sich bei Engeln allerdings nicht nur um eine leise, sondern genauso polternde Spezies. Denn sie verstören und verweisen auf das Heilige. Von ihm hat der Religionsphilosoph Rudolf Otto gesagt: Es habe anziehend-faszinierende, aber eben auch erschütternd-abstoßende Wirkungen.
Verstörender Engel: Am Ende gar kein Helfer für die Parkplatzsuche?
Georg Magirius hat recherchiert, was der Engel wirklich gedacht hat, als er in der Heiligen Nacht “Friede auf Erden” über das Feld rief. Die Hörerinnen und Hörer erleben, wie der Weihnachtsengel ans Rednerpult tritt. Eine Premiere! Denn seit 2000 Jahren ist er noch zu keinem einzigen Vortrag eingeladen worden. Jetzt aber ist er – welch eine Karriere! – Hauptredner beim Symposion “Neue Engel braucht das Land!” Der Gottesbote nutzt die Gelegenheit, um mit Vorurteilen aufzuräumen. Engel seien überhaupt nicht sanft und engelblond. Auch gehöre er nicht zu den Wesen, die bei der Parkplatzsuche helfen.
Die Sendung “Verstörender Engel”
Die Sendung “Verstörender Engel” von Georg Magirius strahlt der Bayerische Rundfunk auf Bayern 2 aus. Das Manuskript “Verstörender Engel” ist hier. Die Rolle der Reporterin, die vom Engelkongress berichtet, übernimmt Katja Schild. Tonmeister der Harfenaufnahme ist Robert Foede. Die Regie der Sendung hat Axel Wostry. Und redaktionell verantwortlich ist Dr. Matthias Morgenroth. Das Foto von Alexander Duda stammt von Christian Hartmann.

