Wächst in den Kirchen der Antisemitismus?

Das Neue Testament ist unverständlich ohne das Alte Testament. Das sagt Professor Dr. Thomas Hieke von der Mainzer Johannes Gutenberg Universität im Norddeutschen Rundfunk im “Forum am Sonntag”, ndr-info, 12. August 2018. “Man kann das mit dem schönen Begriff bezeichnen: Die zweieine Bibel. So ähnlich wie wir an einen dreieinen Gott glauben, haben wir als Christen die zweieine Bibel, die sich nicht auseinanderreißen lässt.”

Einheit oder Riss?

Doch die Einheit der beiden Testamente gilt in Zeiten eines wachsenden Antisemitismus auch unter Christen nicht unbedingt als Attraktion. Hieke allerdings, dessen Arbeitsgebiet an der Katholisch-theologischen Fakultät der Mainzer Universität das Alte Testament ist, gibt ein Beispiel für die Zusammengehörigkeit beider Testamente: “Man muss das Neue Testament nur einmal vorne aufschlagen und lesen, und zwar den alleresten Satz. Da steht: ‘Buch der Geschichte Jesu Christi des Sohnes David, des Sohnes Abrahams.’ Ja, wer um alles in der Welt sind denn David und Abraham? Wenn ich nicht weiß, wer diese Leute sind und auch diese Texte nicht kenne, auf die immer wieder das Neue Testament anspielt, dann kann ich letztlich mit dem Neuen Testament literarisch nichts anfangen. Ich brauche also diesen größeren Resonanzraum oder Wahrheitsraum, der dann auch fürs Neue Testament ganz wichtig ist.”

Das erste Buch der Christen. Wie das Alte Testament uns heute prägt, Sendung von Georg Magirius, Norddeutscher Rundfunk, Forum am Sonntag, ndr-info, 6.05.-6.30 (Wdhlg: 17.05-17.30), Redaktion: Jan Ehlert. Den Beitrag in der Mediathek jetzt kostenfrei >> hören.

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Pariser Rhythmik

Konzertlesung in Dietzenbach Bericht von Sonja Druecke in Offenbach PostEin Kulturtransfer von Paris mitten ins Zentrum des Landkreises Offenbach hat die mehr als 70 Zuhörer in der Rutkirche in Dietzenbach begeistert. So urteilt die Journalistin Sonja Drücke in der Offenbach Post vom 3. August 2018. Die von der Christus-Gemeinde unter Leitung von Pfarrerin Andrea Schwarze und Pfarrer Manfred Senft als “märchenhafter Sommerabend” angekündigte Lesung von Georg Magirius aus “Gute Wünsche aus der Bibel” wurde von der Harfenistin Clara Simarro Röll begleitet. Und sie war just von einem einjährigen Engagement in Paris zurückgekehrt. “Mal mit sanften und mal mit schnellen rhythmischen Klängen setzte Röll nach jedem Wunschthema mit ihrer Harfe ein. Die Stücke dafür hat sich die 22-Jährige selbst ausgesucht und sich dabei von ihrer Zeit in Paris inspirieren lassen,”, schreibt Drücke.

Ein Abend voller Luxus und Verlangen

Clara Simarro Röll HarfeAn dem Abend waren laut Offenbach Post überraschende Wünsche zu hören: “Viele haben zum Beispiel auch ein großes Verlangen nach Reichtum. Und das müsse niemandem unangenehm sein, findet Magirius. ‘Der Luxus, sich endlich keine Sorgen mehr machen zu müssen’, ist ihm zufolge sogar ein sehr guter Wunsch. Er schätze es sehr, dass die Bibel mit derartigen Wünschen keine Berührungsängste hat.” Nicht alltäglich an der Lesung war außerdem die musikalische Färbung, schreibt Drücke, ohne sich bei diesem Urteil nur auf ihren eigenen Eindruck zu verlassen: “Ob leise oder laut, tief oder hoch, langsam oder schnell – Röll beeindruckte alle Zuhörer mit ihren Künsten an der Harfe. ‘Die Stücke waren immer passend – spritzig, klassisch. Wirklich ein breite Palette der Musikstile’, war Andrea Klein begeistert. Georg Magirius: Gute Wünsche aus der Bibel - BuchcoverEllen Stark-Jung schloss sich ihrer Meinung an. ‘Und die beiden haben sehr schön harmoniert’, bewundert sie die Mischung aus Lesung und Musik.”

Die nächste Lesung mit Musik aus “Gute Wünsche aus der Bibel” ist am 19. August 2018 im Bayerischen Rundfunk zu hören. Die Daten zum Buch: Georg Magirius, Gute Wünsche aus der Bibel, 64 Seiten, Hardcover, Herder Verlag, mit zahlreichen Fotos, Lektorat: Dr. Dietrich Voorgang, ISBN 978-3-445132-871-8, 10.00 Euro.

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Rückkehr zum Ureigenen

“Man kehrt immer wieder zurück zu seinen eigenen Geschichten”, sagt der Lyriker Uwe Kolbe im Hessischen Rundfunk in der Sendereihe Camino am 5. August 2018, 11.30-12.00 auf hr2-Kultur. “Man kehrt immer wieder zurück zu seinen, ob man sie einfach Lieblingsgeschichten nennt, oder zu den Bildern, die einen nicht loslassen, zu den Sätzen, die einen nicht loslassen.” Dazu gehören für in den Ost-Berlin aufgewachsenen und vielfach ausgezeichneten Schriftsteller Erzählungen des Alten Testaments, etwa die Schöpfungsgeschichte oder die David-Geschichten.

Uwe KolbeWie das Alte Testament uns heute prägt, davon handelt die Sendung von Georg Magirius, in der der keiner Konfession angehörige Uwe Kolbe mit seinen spirituellen Erfahrungen zu Wort kommen, die in seinem aktuellen Gedichtband “Psalmen” eine Form gefunden haben. Musikalisch interpretiert wird die Sendung von Bettina Linck, die mit der Harfe eins der ältesten Instrumente spielt. Auch im Alten Testament wird diese hochgeschätzt, was die Geschichten um David belegen. Die Redaktion der Sendung hat Dr. Lothar Bauerochse. Das Manuskript zur Sendung lesen >>> hier. Fotos: Gaby Gerster – Uwe Lange, Bad Homburg.

Bettina Linck Foto von Uwe Lange Bad Homburg

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Die Kunst des Anfangens

Der erste Schritt ist ein Wagnis. Er ist ein Anfang, der den Zauber hat, das Ende nicht zu kennen. Das schreibt Georg Magirius in seinem Pilgerbuch “Schritt für Schritt zum Horizont“. Ute Heuser-Ludwig streicht in der Reihe Leszeichen im Radio ERF-Plus am 27. Juli 2018, 15.00 den wagemutigen Charakter des Buches heraus. In der Vorankündigung zur Sendung heißt es: “Was braucht man zum Pilgern außer bequemen Schuhen? Vielleicht ein paar Segenstexte, Impulse, Lieder und Buchcover: Pilgerbuch von Georg Magiriuspraktische Vorschläge. Das Pilgerwerkbuch von Georg Magirius bietet all das. Sein Material hat er nach Themen geordnet, die zum Gehen dazugehören, z. B. Aufbruch, Weite, Stille, Rast und Ziel. Sein Buch schreibt nichts vor. Es will unter die Arme greifen, und im umfassenden Sinn zum Gehen einladen. Wohin? Georg Magirius meint: Immer weiter, das Glück der Gegenwart in der Hand und eine Geborgenheit vor Augen, die Gott denen verspochen hat, die ihren festen Standpunkt verlassen.”

Georg Magirius, Schritt für Schritt zum Horizont, Pilger-Werkbuch, Lektorat: Dr. Esther Schulz / Clemens Carl, 17,99 Euro,  224 Seiten, Softcover mit Lesebändchen, ISBN 978-3-451-31311-0, Herder Verlag, Freiburg im Breisgau. >>> Weitere Informationen zum Buch.


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Hemmungslos still

Die Stille ist oft mit einer Absonderung verbunden, fürchten viele. Mit Einsamkeit und Gefühlsimplosionen. Aber gerade das kann mitunter auch zu einer ungewöhnlichen Nähe führen – nimmt man als Maßstab die vom Buch “Traumhaft schlägt das Herz der Liebe” angeregte Sendung im Deutschlandfunk. Das Manuskript der Sendung von Georg Magirius vom 8. Juli 2018 findet sich hier. Die Sendung mit Harfenmusik von Bettina Linck hören > hier.

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Frei, exzentrisch und voller Demut

Unabhängig zu sein und frei – das wünschen sich viele. Nur droht dabei nicht die Gefahr von Einsamkeit? Lassen sich Gemeinsinn und Exzentrik verbinden? Mit der Schriftstellerin Manuela Fuelle hat Georg Magirius über diesen Konflikt für die Sendung Religionen in Deutschlandfunk Kultur vom 24. Juni 2018 gesprochen. Fuelle ist Autorin, was oft als Inbegriff von Eigenständigkeit verstanden wird. Mit einer halben Stelle arbeitet sie gleichzeitig ausgerechnet in der Kirche, in der oft von Demut und Sich-Einfügen die Rede ist. Das Manuskript zur Sendung lesen. Den Radiobeitrag hören. Redaktion: Dr. Francoise Weber.

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Vaterglück

Wie gelangt man dorthin, wo man sich ganz und gar aufgehoben fühlt? Darum geht es in dem Roman „Wo ist Norden” von Barbara Handke. Das Buch allerdings verweigert jede Antwort. Und diese Weigerung liest sich so verstörend schön, dass man sich kurioserweise aufgehoben fühlen kann – in Barbara Handke Foto (c) www.woistnorden.dedieser Geschichte. Das Buch tritt nicht mit der Attitüde des Wissens auf, es rät und fordert nichts, sondern erzählt schlicht davon, wie sich eine Familie das große Glück zusammenzimmern will. Es ist in Mecklenburg, kurz nach dem Mauerfall. Die Grenzen stehen offen. Und alles scheint möglich zu sein.

Zuversicht

So beginnt die Familie ein Gutshaus zu renovieren. „Hinter dem maroden Zustand war zu ahnen, dass dies eigentlich das Paradies war“, sagt Niketsch, der Ich-Erzähler. Denn „trotz des unermesslichen Verfalls, trotz der überwältigenden Aufgabe hatte dieser Ort einen Zauber, der zuversichtlich machte. Irgendwie würde es schon werden, und indem sich die Wunden dieses Anwesens schlossen, würden auch wir heil werden und alles, was unstimmig war an unseren Leben, wäre wie weggeweht.“ Bald zieht Niketschs Bruder ein und dessen Frau (die anfangs Niketschs Freundin gewesen ist, nicht die des Bruders), dazu deren Kinder, schließlich auch noch seine Eltern.

Warten

Und Niketsch selbst? Er, der das Paradies entdeckte, ist häufig in dem Gutshaus, fühlt sich dort aber nicht wirklich zu Hause. Genauso wenig in seiner Wohnung, die „ein Depot“ war, „eine Wartungsstätte des Alltags“. Das ist die Ausgangslage der Geschichte. Und am Ende? Findet er einen Ort, an den er gehören konnte? Niketsch ist sich nicht sicher. Aber anders als sein Bruder ist er auch kein selbstgewisser Macher. Zwar fleißig, aber doch jemand, der lieber sucht und schaut und wartet und raucht. Und das Rauchen genießt er und denkt währenddessen daran, wieder einmal einen Anlauf zu nehmen, um mit dem Rauchen aufzuhören. Wobei das Wort Anlauf ein Tempo suggeriert, das dem Helden des Romans nicht eigen ist. Er geht lieber spazieren.

Schönheit

All das wirkt in den Augen derer, die unaufhörlich damit beschäftigt sind, die Welt erobern, bezwingen und beherrschen zu wollen, hilflos. Doch die angebliche Hilflosigkeit weist den Weg in eine Schönheit, die Wo ist Norden Coverfoto von Oliver Deckerdie Vertreter von Ausrufezeichen und Punkt übersehen. Mag Niketsch auch kein Macher sein, hat er doch den Mut für unerhörte Taten. Nämlich? „Wenn ich schon keine Antwort wusste, so konnte ich doch zumindest fragen“, konstatiert der Held, der so gar nicht heldenhaft im üblichen Sinne wirkt. Und den Auftrittsicheren spielend überlegen ist, weil er die Begabung zum Überlegen hat.

Unter Kürbissen

Er schaut, hört zu und erzählt den Kindern, die nicht seine sind, Geschichten. Damit widersetzt er sich den Immer-Zupackenden, die sagen: „Wer nicht arbeitet, soll auch nicht essen.“ Der Ich-Erzähler ist dieser Gesinnung müde. Und wird genau in diesem Augenblick hellwach, da er den Kindern tatkräftig hilft im Gewächshaus zu schlafen. „Wie viel schöner war es im Glashaus, im Kürbispflanzenreich mit seinen Schatten und Spinnen, in dem die Kinder Fragen stellten, die Erwachsenen nicht mehr einfielen.“

Vater

Niketsch tritt in das Zauberreich ein, in dem der Zwang zum Antworten ausgestorben ist. Dort lebt ein Fragen, das nicht weniger ist als das Ende aller Müdigkeit. Folgerichtig wird bis zum Ende des Romans auch die Frage nicht wirklich beantwortet, ob Niketsch nicht doch Vater ist. Der Vaterschaftstest sagt: Nein. Trotzdem wirkt er väterlicher als all jene, die ihr Elternsein als Auftrag verstehen, ihre Kinder schrittweise auszunüchtern und damit entwicklungspsychologisch abgestützt ihren Zauber zu vernichten. Der Erzähler dagegen wirkt wie jemand, der die Größe hat ein Kind zu sein. Und dadurch erwachsener ist als jene, die das Fragen und damit auch sich selber aufgegeben haben.

Zaubernuss

So spricht Niketsch oft (obwohl Mediziner, ein Naturwissenschaftler), wie es nur Kinder können. Oder auch Poeten, für die das Erzählen nicht nur am Schreibtisch geschieht: „Vor uns öffnete sich der See, der von Schneekristallen überzogen war, in die die Vögel ihre Schriftzüge liefen.“ Vogelleicht liest sich der Roman, dessen Titel „Wo ist Norden“ ohne Fragezeichen geschrieben ist. Bemerkenswert. Die Frage selbst könnte bereits die Antwort sein, womit der Roman doch noch eine Antwort gibt – und zwar die einzig mögliche: Sie verrät den Zauber nicht, weil sie die Frageform beibehält. Sie hat die unmessbare Größe eines Kindes. Und wirkt paradiesisch und unbeschwert, weil sie von der Erfahrung getragen ist, dass der Nussbaum “auch ohne uns in jedem Jahr seine Zaubernüsse in den Garten werfen” wird.

Barbara Handke, Wo ist Norden,  Roman, Lektorat: Kirsten Gleinig, BoD, Norderstedt 2018, 978-3-7460-6758-2. Weitere Informationen zum Buch >> hier.

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Aufbruch zu neuen Kräften

Amorbach - Foto von Georg MagiriusWie findet man neue Kräfte? Darum geht es bei der Spirituellen Tageswanderung der Reihe GangART am Samstag, 8. September 2018 von Miltenberg nach Amorbach im Odenwald. Die Leitung hat der Theologe und Schriftsteller Georg Magirius. Die Pilgertour führt aus jenen Regionen heraus, wo man höchst aktiv, hektisch und oft auch angestrengt zeigen will oder muss, wie kraftvoll man doch ist. Die Piltertour dagegen vermutet erfrischende Kräfte in einer ruhigen, nahezu abgeschiedenen Gegend.

Durchs Schnatterloch in den Wald

Fränkischer Marienweg bei Miltenberg - Foto von Georg MagiriusEs geht auf dem Fränkischen Marienweg durch die pittoreske Altstadt Miltenbergs. In der Jakobuskirche findet sich die Staffelmadonna. Außerdem ist da der Hinweis: noch 2577 Kilometer bis nach Santiago des Compestela! Der Weg folgt allerdings nicht dem Jakobsweg, sondern schlüpft durchs Schnatterloch in den Wald und führt hinauf nach Monbrunn. Dort gibt es Hühner und Apfelbäume, sonst aber nicht viel, sofern man die Ereignislosigkeit des Ortes nicht rühmen will. Ein längerer Abschnitt der Tour wird bewusst schweigend gegangen.

Die Fakten

Schnatterloch in Miltenberg - Foto von Georg MagiriusDie Länge der Wanderung beträgt 15 Kilometer, die reine Gehzeit etwa 4,5 Stunden. Das Gehtempo ist ruhig, es werden Pausen eingelegt. Der Ausgangspunkt Miltenberg und der Zielort Amorbach sind mit dem Zug erreichbar. Gemeinsame Anreise ist nach Absprache möglich u.a. von Frankfurt, Offenbach, Hanau, Dettingen, Aschaffenburg. Der Platz gebucht ist nach Überweisung der Teilnahmergebühr von zehn Euro (Teilnehmerzahl begrenzt). Für Fahrtkosten und eine eventuelle Einkehr kommen die Teilnehmer selber auf. Anmeldung bzw. Informationen direkt bei Georg Magirius: 0176-29402322 – mail@georgmagirius.de

Die Reihe GangART

Die Tour ist angeregt von Magirius’ Buch “Schritt für Schritt zum Horizont“, das unter dem Lektorat von Dr. Esther Schulz im Herder Verlag erschienen ist. Und von dem Buch “Frankenglück”, das unter dem Lektorat von Thomas Häußner im Echter Verlag veröffentlicht ist. In der Reihe GangART leitet Magirius regelmäßig Spirituelle Tagestouren. Bei bislang 39 Wanderungen nahmen insgesamt etwa 900 Pilgerinnen und Wanderer teil.

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Grenzenlose Erfrischung

Tretstein - Foto von Georg MagiriusEine neue Spirituelle Wanderung der Reihe GangART hat eine grenzenlose Erfrischung zum Ziel – und das mitten im Sommer. Die Pilgertour am 18. August 2018 geht der Frage nach, was ermutigen kann, wenn man an Grenzen stößt. Geleitet wird sie vom Theologen und Schriftsteller Georg Magirius. Unter dem Motto „Sprühende Unendlichkeit“ führt der Weg zu einem mystischen Ort in der Rhön, der seine Kraft aus der Abgeschiedenheit erhält. Der Tretsteinwasserfall befindet in einem Taleinschnitt in der Nähe der Fränkischen Saale.

Die Fakten

Die Gruppe für die Pilgertour bildet sich neu. Die Wanderung ist 8 Kilometer lang, die reine Gehzeit beträgt etwa 2,5 Stunden. Es wird auch bei Regen gewandert. Ein Abschnitt wird schweigend zurückgelegt. Gräfendorf, Anfangs- und Endpunkt der Wanderung ist mit dem Zug erreichbar. Gemeinsame Anreise nach Absprache von Frankfurt, Hanau, Dettingen, Aschaffenburg aus möglich. Gebucht ist der Platz nach Überweisung der Teilnahmegebühr von 10 Euro (Teilnehmerzahl begrenzt). Informationen und Anmeldung direkt bei Georg Magirius, 0176-29402322, mail@georgmagirius.de

Die Tour ist angeregt von dem Buch “Frankenglück – 33 Orte zum Staunen und Verweilen” von Georg Magirius, das im Würzburger Echter Verlag erschienen ist. In der Reihe GangART bietet Magirius regelmäßig Spirituelle Wanderungen an. Bei bislang 39 Touren nahmen etwa 900 Pilgerinnen und Wanderer teil. Eine weitere Tour unter dem Motto “Die Kraft der Erneuerung” gibt es am 8. September 2018 im Odenwald – Informationen dazu >> hier.

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Das kurze Testament

Es ist die Bibel der Juden und der erste Teil der Heiligen Schrift der Christen, ein Buch mit großem Umfang. Lässt sich das Alte Testament auf den Punkt bringen? Georg Magirius hat es getan – mit einer knapp halbstündigen Sendung für den Bayerischen Rundfunk, die im August 2018 auch im Hessischen Rundfunk und im Norddeutschen Rundfunk ausgestrahlt wird. Die Sendung ist bis Mai 2019 kostenfrei hörbar >> hier. Das Manuskript lesen lässt sich >> hier. Die Texte der hebräischen Bibel werden seit Anfang an niemals nur stumm gelesen, sondern immer auch gesprochen, gerufen und musiziert. Sie ist eine klingende Schrift. Daher hat die Harfenistin Bettina Linck die Sendung musikalisch interpretiert.

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