Religion und Poesie

Küsst Jesus Frösche?

Küsst Jesus Frösche? Den Glauben und das Märchenhafte spricht Georg Magirius in seinem Buch "Gute Wünsche aus der Bibel" zusammen.

Wer Gutes wünscht, ist nicht einfältig. Das schreibt der Theologe und Redakteur Lothar Simmank im blick Magazin vom 26. März 2016. In dem Magazin stellt Buch „Gute Wünsche aus der Bibel” von Georg Magirius vor. „Der Autor erschließt anhand ausgewählter Bibelstellen die Vielfalt der biblischen guten Wünsche.” Der Glaube und das Märchenhafte gehen dabei Hand in Hand. Daher lässt sich sogar fragen: Küsst Jesus Frösche?

Küsst Jesus Frösche? Erfrischende Blickwinkel

Mercedes Rehm (c) www.mercedesrehm-lektorat.org

Jedenfalls handle es sich bei Magirius’ Herangehensweise nicht um ein allein kognitives Geschehen, das die Emotionalität diskreditiere. Das stellt der Religionspädagoge und Theologe und Autor Dr. Reiner Andreas Neuschäfer heraus. „Georg Magirius genießt es förmlich, seinen Leserinnen und Lesern seine Liebe zum Buch der Bücher nahe zu bringen.” Diese Liebe sei keine Säuselei, es handle sich um Aufrichtigkeit, bemerkt Mercedes Rehm. Sie ist Lektorin und Leiterin der Wortschmiede. „’Gute Wünsche aus der Bibel’ ist kein Nullachtfünfzehnbuch, das man eh nicht lesen will vor lauter banalen Kirchensprüchen. Stattdessen lohnt es sich wirklich einzutauchen, reinzulesen, sich überraschen zu lassen von den erfrischenden Blickwinkeln des unangepassten Theologen.”

Küsst Jesus Frösche? Märchenhafter Glaube

Küsst Jesus Frösche? Marissa Conrady über das Buch "Gute Wünsche aus der Bibel (c) Marissa Conrady

Der Blick reiche über die Bibel hinaus, indem Märchenhaftes nicht als Gegensatz zum Glauben verstanden werde. So urteilt die Germanistin und Autorin Marissa Conrady, die Preisträgerin des Web Walpurga über das Buch “Gute Wünsche aus der Bibel”. „Bei den Grimms im Märchen ‚Der Froschkönig‘ hilft das Wünschen noch. Es dauert ein wenig, aber der Glaube hilft. Scheinbar haben wir das Glauben und Wünschen für unsere heutige Zeit verlernt. Mit diesem Buch aber können wir es wieder lernen, denn es lehrt, warum Wünschen und Glaube heute noch helfen.”

Nicht gut gemeint, sondern gut begleitend

Magirius’ Wünschen sei nicht Sphärisch-ungefähres, sondern konkret und wirkungsvoll. So schreibt Otto W. Ziegelmeier. Er ist Theologe und Webmaster des mehr sieben Millionen Besucher zählenden Webportals Theology.de. „Nicht gut gemeint, sondern wirklich gut begleitend. Wünsche für den Tag, Wünsche für andere Menschen, Wünsche für sich. Viele Wünsche, die einen weiterbringen, einen nicht wunschlos zurücklassen. Ein Buch, das keine Wünsche offen lässt.”

Das Buch “Gute Wünsche aus der Bibel”

Gute Wünsche aus der Bibel - Die Kunst des Selbstverständlichen

Georg Magirius hat das Buch “Gute Wünsche aus der Bibel” im Herder Verlag veröffentlicht. Es hat 64 Seiten und zahlreiche Fotos. Dr. Dietrich Voorgang hat es übrigens lektoriert. Es kostet 10 Euro. Und die ISBN-Nummer lautet 978-3-445132-871-8. Weitere Informationen und Pressestimmen sind hier.