Allgemein, Neues Leben, Religion und Poesie
Nicht nur im Christentum
Die Hoffnung auf einen Messias gibt es in vielen Religionen, nicht nur im Christentum. Darauf hat der Theologe und Autor Georg Magirius im Hessischen Rundfunk hingewiesen. Im Hinduismus, im Islam und in alten ägyptischen Vorstellungen wird diese Gestalt nicht immer Messias genannt. Die Gesichter und Vorstellungen unterscheiden sich also. Aber sie berühren sich eben auch: Diese Figur soll endlich für Gerechtigkeit sorgen. Neues beginnt. Auch die Idee eines die Welt verwandelnden Kindes gibt es, etwa beim römischen Dichter Vergil. Mit diesem Kind, schreibt er, beginne ein Zeitalter, das auf wundersame Weise golden sein wird: “Die Rinder fürchten nicht die Löwen. Trauben wachsen zwischen Dornen. Und aus Eichen quillt taufrisch der Honig.” Der Beitrag unter der Redaktion von Klaus Hofmeister, gesendet auf hr2, findet sich hier.