Neues Leben

Therapie-Empfehlung Ball

Therapie-Emfpehlung Fußball - Foto (c) von TruongDinhAnh (Pixabay).

Was ist die größte Kraft des Fußballs? Nein, nicht der Kommerz, auch nicht die Fähigkeit zur Medienkanal-Verstopfung oder die Anstiftung zu einem nie endenden sportlichen Ehrgeiz. Stärker als das alles ist die erstaunlich gesundheitsfördernde Wirkung des Balls. Darauf hat Theologe und Schriftsteller Georg Magirius am 13. Juni 2026 im Bayerischen Rundfunk hingewiesen. Und zwar in der Reihe “Gedanken zum Tag”. Die Redaktion hat Sabine Winter, das Produktionsmanagement liegt bei Ingrid Schillinger. Die Gedanken jetzt hören oder lesen.

Die Fußball-Apotheke

Die These von der gesundheitsfördernden Wirkung eines Balls krakeelt Magirius nicht sinnfrei in Richtung Rasen. Zwar ist er der bislang weltweit wohl einzige Fußball-Apotheker. Dennoch findet der von ihm geschaffene Beruf nicht nur in emotional aufgeheizten Fankreisen Beachtung. 2010 eröffnete er sein Ladengeschäft. In der Apotheke gibt es Schalensitze wie im Stadion und für fast jede Beschwernis eine Pille, heißt es im Buch “Die Fußball-Apotheke”, das den pharmazeutischen Neuansatz vorstellt. Entstanden ist die Apotheke mit Kicker-Fotograf Herbert Liedel, gecoacht von Thomas Häußner und Heribert Handwerk vom Würzburger Echter Verlag.

Therapie-Empfehlung Fußball: Die FUßball-apothekeFoto (c) Georg Magirius

“Gehen Sie ins Stadion!”

Die vom Fußball-Apotheker verabreichten Pillen führen allein schon deshalb zu nahezu 100 Prozent Heilungserfolg, weil der im Trikot arbeitende Pharmazeut über die Beschwerden seiner Klienten nie den Kopf schüttelt, sie weder beurteilt noch verurteilt. Er hört zu. Freilich sind den Pillen auch spirituelle Ingredienzien beigemengt. Am Ende einer jeden Anamnese kommt es dann aber doch zu einem Urteil, nämlich zu der refrainartigen Therapieempfehlung, die jedes Mal zu einer signifikanten Besserung führt: “Gehen Sie ins Stadion.”

Sehnsucht nach Unterstützung

In “Gedanken zum Tag” zur Fußball-WM 2026 im Bayerischen Rundfunk greift Magirius zum Beispiel das aktuelle Gefühl vieler auf, auf sich allein gestellt zu sein: mit nur wenig Unterstützung, wenn überhaupt. Dahinter steckt der nicht zu belächelnde, auch nicht etwa nur unter Kindern verbreitete Wunsch nach Anlehnung. Nur wie kann ein Stadionbesuch für dieses tiefliegende Bedürfnis hilfreich sein? Die Antwort ist hier.

Pillen im Podcast

Aber die Fußball-Pharmazie hilft auch bei anderen Beschwerden dank eines Stadionbesuchs. Dort zeigt nämlich die wahre Pille, der Ball, ihre Kraft. Durch die Dynamik des Unerwarteten entfaltet sich die spielerische Lust und es setzt oft augenblicklich ein Therapieerfolg ein. Nur bei Humorlosigkeit kann Kopfschütteln oder Magendrücken auftreten. Ist das alles eine nicht ganz ernst zu nehmende und zu vollmundig angepriesene Richtung innerhalb der Pharmazie? Aber nein. So hat Danny Neidel, ein klassischer Apotheker, Geschäftsführer der Landesapothekenkammer Thüringen und Fußball-Fan in seinem Fußball-Podcast “Brennpunkt Orange” den pharmazeutischen Neuansatz von Georg Magirius 2024 ausführlich gewürdigt. Im selben Jahr hielt Magirius zur Fußball-EM schon einige Male Sprechstunde im Bayerischen Rundfunk.

Verifizierung des Ansatzes

In Polen ist man Jahre zuvor auf die Pillen aufmerksam geworden, hat die “Pigulki” in Zweigstellen vertrieben. Die Wirkung des therapeutischen Ansatzes wurde außerdem dank einer wissenschaftlichen Exkursion ins Nürnberger Frankenstadtion verifiziert. Und es berichten über den spielerischen Heilungsweg seriöse Medien und Institutionen wie Frankfurter Rundschau, Veronika Schütz für die Katholische Nachrichtenagentur, Deutsche Fußball-Akademie, Berliner Wochenzeitung “Die Kirche”, Evangelische Sonntagszeitung, Privatradios in Nordrhein-Westfalen, Dr. Helmut Kremers im theologischen Fachmagazin “Zeitzeichen”, die Tageszeitung Main Echo, Publik Forum. Selbst Lutz Lemhöfer, ein Weltanschauungsexperte, äußert keine Bedenken. Alle Stimmen, dazu weitere Informationen zur Fußball-Apotheke sind hier. Das Foto stammt von (c) TruongDinhAnh (Pixabay).