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Es reicht!

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Reicht doch, oder?

Wird die phänomenal riesig wirkende Person Jesus aus dem Örtlein Nazareth oft völlig falsch verstanden? Das fragt Ralf Julke, Leitender Redakteur der Leipziger Zeitung in seinem Beitrag vom 14. Januar 2026 über erstaunliche Botschaften, die im Neuen Testament zu finden seien. Inspiriert sind seine Überlegungen zu dem, was reicht und den Reichtum eines Menschen ausmacht, von Georg Magirius’ gerade bei Coppenrath veröffentlichtem Buch “Leuchte. Wachse. Gehe deinen Weg”.

Wolkenfrei

Der ultragroße Jesus Messias Christus Alleskönner Wunderheiler Gottessohn habe es wohl gar nicht darauf abgesehen, dass ihm Blicke gelten, die so weit aufschauen, dass die Schauenden vor lauter Ehrfurchtsentfernung verschüchtert winzig werden, weil des Meisters Kopf ja unberührbar zwischen Wolken schwebt. Stattdessen ist es umgekehrt – oder nein! Es sei nicht mal andersherum, also nicht so, dass Jesus unablässig elend durchs Leben kriecht, wodurch alle anderen ihn mammutbaumhoch überragen. Wie ist es aber dann? Eher so: Jesus sei nicht abgetaucht, habe aber auch nicht aufgetrumpft, um dadurch andere matt zu setzen.

Ausreichend

Darin bestehe Jesu Größe und sein Glanz: Er habe Menschen nicht künstlich aufgepustet, ihnen aber genauso wenig den Atem geraubt. Er habe vielmehr dazu angeregt, sich selbst als ausreichend zu erleben, womit nicht etwa Note 4 gemeint sei. Was ein Mensch ist und kann, das reicht. Er ist reich, efüllt und umgeben mit Schätzen, die gehoben und freigelegt sein wollen. Womit freilich niemals Geld gemeint sei. Deshalb könne man, resümiert Julke, Jesu Botschaft jenseits aller Konten und Notenskalen “als eine einzige Ermunterung lesen, das eigene Leben zu leben, sich nicht kleinzumachen und zu verstecken.” Das vollständige Essay von Redakteur Ralf Julke ist hier.

Sammle Schätze!

Ralf Julkes Bibelbeitrag ist angeregt vom Buch “Leuchte. Wachse. Gehe deinen Weg”. Georg Magirius hat das Sammle-Schätze-Buch unter dem Lektorat von Ursula Heeke im Coppenrath Verlag veröffentlicht. Illustriert hat es Marie zu Dohna, für den Satz verantwortlich ist Helene Hillebrand. Weitere Informationen sind hier. Das Es-reicht-Foto stammt vom Wal aus Sofia (Pixabay).