Biblisches, Neues Leben

Genießen statt Gefressen-Werden

Engagiert und doch unaufgeregt beleuchten Conny von Schumann und Kurt-Helmuth Eimuth in ihrem Podcast „Zwischen Himmel und Erde“ politische, ethische, sportliche, literarische und spirituelle Themen. Parteiisch allerdings sind sie schon. Denn sie folgen nicht der Logik des Fressens und Gefressen-Werdens. Eher schon geht es um die Frage, wie sich genussvoll essen lässt. Indem man zum Beispiel durch den Oktober auch ohne das Einverleiben großer Mengen Stollen, Plätzchen und Lebkuchen kommt und so die genussteigernde Erfahrung der Vorfreude erlebt.

Solidarität und Spiritualität

Profi-Fußballerin Ann-Katrin Berger spricht über ihre Krebserkrankung, ihren Glauben und Solidarität in ihrem Beruf. Kristin Holighaus erzählt, welche belebende Erkenntnisse sie als Trauerrednerin im Grenzland zwischen Tod und Leben erfährt. Auch Eike Jakobs von der Letzten Generation, Poet Friedrich Karl Barth, Halina Gutale von Pro Asyl oder Sabrina Folster von der Seemannsmission lassen sich hören. Zu Gute kommt den Gesprächen, dass sich die Gastgeber nie zu wichtig nehmen. So überspielen sie auch nicht mit betriebsamer Attitüde, dass sie seit 2022 im Hauptberuf Renter sind. Zuvor war von Schumann Leiter der Frankfurter Notfallseelsorge und Eimuth, bekannt auch als Publizist und Autor, leitete den Arbeitsbereich Kindertagesstätten des Diakonischen Werks in Frankfurt.

Die Kunst der Ermutigung

In ihrer aktuellen Folge vom 29. Januar 2026 geht es um die Kunst der Ermutigung. Also etwa darum, wie das Leben wieder in Fluss kommt, wenn man es als stockend erfährt. Dabei machen sie auf Perlen der Weisheit aufmerksam, die Theologe und Schriftsteller Georg Magirius im Buch „Leuchte. Wachse. Gehe deinen Weg“ vorstellt. In seiner zehnten und letzten Perle der Weisheit – heißt es in der Presseankündigung zu der Podcastfolge – “formuliert Magirius radikal: ‘Wenn alles am Ende ist, geht es weiter’. Selbst die ‘allerletzte geheimnisvollste Grenze‘ sei kein Schlusspunkt, sondern ein neuer Anfang. Diese Zuversicht speist sich aus einfachen Naturbeobachtungen: Dass die Sonne jeden Morgen aufgeht, ohne dass der Mensch etwas dafür tun muss, bezeichnet Magirius als ‘unglaubliches Geschenk’ und zugleich als eine ‘Provokation’ für die moderne Macher-Mentalität.” Auch wenn es Magirius ums Unterbrechen des Machens gehe, erleben Conny&Kurt bei Magirius wenig Stillstand, sondern als „zentrales Motiv seines Denkens die Bewegung. Für Magirius ist die Heilige Schrift im Kern ein ‘Wanderbuch, voller Geschichten des Aufbruchs.’“ Den Podcast hier hören.

Leuchte!

Georg Magirius hat das Buch “Leuchte. Wachse. Gehe deinen Weg” im Coppenrath Verlag in Münster in Westfalen veröffentlicht. Das gebundene Buch mit Illustrationen von Marie zu Dohna hat 64 Seiten. Das Lektorat liegt bei Ursula Heeke, für den Satz zuständig ist Helene Hillebrand. Weitere Informationen und Pressestimmen sind hier.