Achtung vor zu viel Achtsamkeit

Den Weg zu einer spirituellen Erfahrungen lässt sich nicht garantieren. Gar nicht falsch liegt man aber, wenn man etwas erfährt, das nutzlos wirkt. Das behauptet der Theologe und Schriftsteller Georg Magirius in der Märzausgabe 2020 der Zeitschrift Zeitzeichen. So sei das beim Regionalbahnfahren: “Es bringt mich auf beruhigende Weise stotternd in Landschaften, wo es noch keine Forderungen gibt. Dort gehe ich spazieren. In seiner eventuntauglichen Einfalt wehrt sich das Spazierengehen gegen jegliche Vereinnahmung durch zertifizierte Achtsamkeitstrainerinnen oder kirchlich geprüfte Pilgerlotsen. Ich brauche keine Trekkingschuhe, keine Multi­funktions­jacke, keinen Pilgerpass, mit dem ich mich von Stempelstelle zu Stempelstelle steigere. Ich gehe einfach.” Den Beitrag “Kein Yogakurs lockt mich” >> lesen. Redaktion: Philipp Gessler.

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *