Darf man die Bibel neu erzählen?

Was der Frankfurter evangelische Theologe und Autor über Liebe und Erotik in der Bibel schreibt, erntet in Österreich Kritik. Angesichts der Serie „Paare in der Bibel“, die in katholischen Kirchenzeitungen Österreichs zu finden ist, fordert Dr. Johann Hahn aus Perg die Leser auf, sich über die unsäglichen “Machwerke des ‘biblischen Neuerzählers’ Magirius” zu entrüsten (Leserbrief vom 27. Juni 2013, KirchenZeitung, Diözese Linz >>> hier). Christa Falkensteiner aus Pfandl meint im Leserbrief vom 4. Juli 2013: „Es taugt immer, wenn ich Bekanntes mit Worten und Bildern aus unserer Zeit neu und anders verbinden darf, als es in mir eingeprägt ist.“ Die kürzlich in den Zeitungen der Diözesen Eisenstadt, Vorarlberg, Innsbruck und Linz veröffentlichten Erzählungen „Kraft einer einzigen Berührung“ und „Ein Mann blieb treu, ein einziger“ lassen sich auch im Internetangebot lesen. Eine Geschichte mit dem Titel “Aus dem Augenblick der Lust” ist schwer zu finden, im Untergrund aber existent. Inspiriert sind sie von Magirius‘ aktuellem Buch „Traumhaft schlägt das Herz der Liebe“.

About Buero Magirius

Über spirituelle Spaziergänge und andere Tritte des Schriftstellers Georg Magirius.
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One Response to Darf man die Bibel neu erzählen?

  1. Reiner Andreas Neuschäfer says:

    Eine gute Frage: Darf man die Bibel neu erzählen?

    Fraglos: Jede Nach-Erzählung ist eine Neu-Erzählung. Das ist nicht nur bei der Bibel so. “Original” gibt es so oder so nicht. Aber originell – das sind die Erzählungen von Georg Magirius allemal. Also ist nicht die Frage, OB man die Bibel neu erzählen darf, sondern es bleibt fraglos die Herausforderung, WIE man die Bibel neu erzählt. Wenn dabei das Eigentliche und der Bibel Eigene zum Zug kommt, ist das ein guter Zug. Wenn man dabei beim Eigenen bleibt und sich von Gottes Wort nichts mehr sagen lassen möchte, dann wäre das ein problematischer Zug. Hinter der Angst vor dem Neuen steckt zumeist die Angst vor der alten Botschaft der Liebe Gottes.

    Ich erfreue mich jedenfalls an den ebenso mutigen wie meisterhaften Magirius-Erzählungen.

    Weiter so!

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