Das Geheimnis des Hexenbaums

Eine große Erfrischung zum Ziel hat die Spirituelle Wanderung im Hochspessart am Samstag, 9. Mai 2020. Sie führt von Heigenbrücken zum Hexenbaum, einer uralten Buche. Die Wanderung ist für Erwachsene geeignet und auch für Kinder. Geleitet wird die Tour von Pfarrerin Regina Westphal und dem Schriftsteller Georg Magirius. Sie haben mehrere Spirituelle Wanderbücher veröffentlicht. Die Gruppe bildet sich für die Tour neu.

Gefährliche Nase

Der Hexenbaum sorgt mit seiner weithin sichtbaren Nase für gefährliche Trockenheiten. So sind die Fässer im örtlichen Gasthaus immer dann leer, wenn es gerade fröhlich wird. Wir folgen den Spuren von Heigi. Das Mädchen macht sich mit ihrem Raben Rücki auf, um den Zauber zu bannen. Mit ihr gehen wir der Sehnsucht nach Erfrischung im Leben nach.

Länge der Tour und Anmeldung

Die Wanderung mündet im Gasthaus zur Frischen Quelle in Heigenbrücken. Die Wanderung ist 7 Kilometer lang, die Gehzeit beträgt inklusive Pausen 3,5 Stunden. Es wird bei Sonne gegangen, es wird bei Regen gegangen. Die Tour startet am Bahnhof in Heigenbrücken, Station der Regionalexpresstrecke Würzburg-Frankfurt Nach Absprache ist eine gemeinsame Anreise möglich u.a. von Frankfurt-Höchst, Frankfurt Hbf, Hanau, Dettingen, Aschaffenburg, Würzburg. Es wird bei Sonne gegangen, es wird bei Regen gegangen. Anmeldung erfolgt durch Überweisung einer Teilnahmegebühr von 10 Euro, Teilnehmerzahl ist begrenzt. Kinder zahlen nichts. Informationen und Anmeldung direkt bei Georg Magirius 0176-29402322 bzw. mail@georgmagirius.de

Die Reihe GangART

Die spirituelle Spessart-Wanderung ist inspiriert von Georg Magirius‘ Buch „Frankenliebe. 33 Orte zum Staunen und Verweilen“, das im Frühjahr 2020 unter dem Lektorat von Thomas Häußner im Echter Verlag erscheint. Eine weitere Wanderung im Frühjahr 2020 gibt es am 25. April: “Die Feier der Gemächlichkeit.” Informationen dazu > hier <.

Verborgene Kräfte

Grottenweg im SpessartEine Spirituelle Wanderung unter dem Motto „Verborgene Kräfte“ führt am 20. Mai 2017 im Spessart von Heigenbrücken nach Heinrichsthal (Bericht und Fotos der Tour >> hier). Die Gruppe unter Leitung des Theologen und Schriftstellers Georg Magirius bildet sich für die Pilger-Tagestour der Reihe GangART ganz neu.

Das Recht auf Pausen

Die Frühlings-Wanderung ist ideal für all jene, die Lust am Aufbruch spüren und nach neuen Kräften suchen. Damit wird eins der vielleicht extrem verteidigten Tabus der Gegenwart unterwandert. Gewöhnlich nämlich gilt es, sich am besten immerzu als fit und optimistisch darzustellen, also niemals schlapp, gelangweilt, traurig oder krank zu sein. Die Pilgerwanderung geht hingegen davon aus, dass der Mensch ein Recht auf Pausen hat. Gerade sie ermöglichen es, einmal fortzugehen, sich zurückzuziehen und sich seiner Lebensquellen zu vergewissern.

Überraschende Richtungswechsel

Gewandert wird im Spessart auf dem sogenannten Grottenweg. Der Weg passiert mehrere Mariengrotten. Der Name freilich könnte auch als Beschreibung für die Beschaffenheit des Weges verstanden werden: Hexenbaum auf dem Grottenweg bei HeigenbrückenBei ihm handelt es sich um einen Kontrast zum Ideal des rein gefegten Bürgersteigs. Selten verläuft der Weg eben.

Ohne roten Teppich

Er kennt wie das Leben selbst überraschende Richtungswechsel und ein nahezu unaufhörliches Auf und Ab. Wer sich auf den Grottenweg begibt, wird nicht wie auf einem roten Teppich beklatscht. Stattdessen warten Wurzeln, Moos und Steine. Und mit dem Hexenbaum weist er einen Höhepunkt auf, dessen Geäst gruselig in den Himmel ragt.

Auf dem grünen Teppich

Lohrbach am Grottenweg im SpessartWarum ausgerechnet hier nach neuen Kräften suchen? Weil einem im Rückzug eine beeindruckende Stärke erwarten kann. Außergewöhnlich lebendig wirkt der grüne Teppich auf dem urwaldähnlichen Weg, dazu die Aussicht in die Weiten des Spessarts und das unaufhörliche Sprudeln des Lohrbachs. Er ist besonders gut zu hören, weil mehrere Abschnitte der Tour schweigend gelaufen werden.

Länge der Tour und weitere Fakten

Verborgene Kräfte: Spirituelle Wanderung der Reihe GangART, Samstag, 20. Mai 2017. Länge: 10 Kilometer, reine Gehzeit: ca. 3,5 Stunden. (Bericht und Fotos dieser zurückliegenden Tour >> hier). Es wird auch bei Regen gegangen. Anfangs- und Endpunkt der Tour liegen direkt an der Regionalexpresstrecke Bamberg-Würzburg-Aschaffenburg-Hanau-Offenbach-Frankfurt. Gemeinsame Anreise nach Absprache von Frankfurt und Dettingen (Main) aus möglich. Zu essen und zu trinken mitnehmen. Möglichkeit zur Einkehr am Ende der Tour, nach derMarkierung Blaues M - Grottenweg im Spessart Rückkehr mit dem Bus von Heinrichsthal am Ausgangspunkt Heigenbrücken.

Die Reihe GangART

Georg Magirius hat 2009  GangART gegründet, eine fortlaufende Reihe Spiritueller Tagestouren in Rhön, Steigerwald, Schwarzwald, Spessart, Odenwald, Taunus, Fränkischen Weinland und in den Haßbergen. Bei 35 Touren nahmen fast 800 Wanderer teil. Inspiriert ist die Tour “Verborgene Kräfte” auf dem Grottenweg von Magirius’ 2016 im Echter-Verlag erschienenen Wander-Buch „Frankenglück. 33 Orte zum Staunen und Verweilen“.