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Gehen statt Reden

Losgehen, Aufbrechen, ein erster Schritt, sich zusammen auf den Weg machen – das führt oft weiter als viele theoretisch-reflexiv gekonnt absolvierte Diskussionen. Das zeigt sich selbst im Internet, lässt jedenfalls das Besucheraufkommen der Webseite des Theologen und Schriftstellers Georg Magirius vermuten. Im Februar 2026 klickten seine Seiten 89.221 Menschen an, durchschnittlich 3211 täglich: Besucherrekord. Insgesamt zählt die Internetpräsenz damit mehr als 3,4 Millionen Menschen. Anziehend im Rekordmonat war vor allem ein Inhalt, der bestimmt nicht hipp erscheint, aber wegen seines offensichtlich zeitlosen Charakters doch hilfreich ist: das Gehen.

Ohne Lastenrad und Geländewagen

Unter den Besucherfavoriten waren mehrere Beiträge, in denen es um das Unterwegssein geht. An der Spitze: die soziokulturell-analytisch-wissenschaftlichen Ansprüchen vielleicht nicht ganz genügende, aber beobachtungsfreudige Reportage “Männer ohne Lastenrad“. Sie stellt die selbst im Schneeregen auffallend bewegungsfähigen Frankfurter Journalisten Michael Faust und Gernot Gottwals vor. Für ihr Vorwärtskommen benötigen sie kein Lastenrad, keinen Geländewagen oder einen Triathlon.

Gehe deinen Weg in Frankfurt am Main - Foto (c) Georg Magirius

Gehe deinen Weg

Unter den beliebtesten Beiträgen außerdem: “Wo die Seele Frieden findet”, der Hinweis auf eine Spirituelle Wanderung der Reihe GangART. Dabei geht es ums Gehen, Plaudern, Genießen und Schweigen, nicht um Tagesordnungspunkte abarbeitende Wortgefechte oder eine an Klimaanlagengesäusel erinnernde Meeting-Dauerberieselung. Sehr weit vorn auch: “Wegemutig“. Und unter den Seiten, die Bücher vorstellen, war am meisten gefragt die Hinweisseite “Leuchte. Wachse. Gehe deinen Weg“.

Die Wanderschule GangART hat das Weg-Foto für diesen Blogbeitrag honorarfrei zur Verfügung gestellt. Wir danken der großzügigen Sponsorin und bitten um freundliche Beachtung ihres Angebotes.