Magirius-Mischung als Appetithäppchen

Kann man über Musik, die vom Klang lebt, überhaupt angemessen schreiben? Man kann, urteilen Zeitungen über Georg Magirius’ neues Buch “Meister der Kirchenmusik” (Lektorat, Bildredaktion, Gesamtgestaltung: Dr. Britta Fuchs). Im Evangelischen Frankfurt freut sich der Pädagoge, Autor und Sektenexperte Kurt-Helmuth Eimuth, dass der Band keine schwer im Magen liegende oder auf die Stimmbänder schlagende Mahlzeit biete, sondern Appetithäppchen. Gabriele Wohmann entdeckt in ihm viele ihrer Lieblingslieder. Die Hessische/Niedersächsische Allgemeine hebt positiv hervor, dass Friedrich Karl Barth als Meister der Kirchenmusik erwähnt werde. Die Offenbach-Post stellt als erfreulich heraus, dass Magirius sich beschränke – nämlich auf Grundzüge und wesentliche Ausprägungen der Kirchenmusik seit der Reformation. Auch die Oberhessische Zeitung stimmt keine Klage im Stil der Zwölf-Ton-Musik an, sondern hebt hervor, dass die “voluminöse und nahezu ekstatische Wirkung” des Eudorfer Posaunenchors bedachte werde. Und der Theologe und Pädagoge Dr. Reiner Andreas Neuschäfer spricht von einer “meisterhaften Magirius-Mischung”, nicht zuletzt weil der Autor die dunklen Klänge aus der Geschichte der Kirchenmusik nicht abwürge, freilich “ohne das Jüngste Gericht vorwegzunehmen.” Mehr Informationen zum Buch, zu diesen und weiteren Rezensionen HIER.

About Buero Magirius

Über spirituelle Spaziergänge und andere Tritte des Schriftstellers Georg Magirius.
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