Gefunden: Der Weihnachtsfrieden

An Weihnachten wird Friede versprochen. Nur wo ist er denn? Georg Magirius gibt sachdienliche Hinweise, wie sich der gesuchte Wohltäter finden lässt, 25.12.2013 im BR (einen Ausschnitt jetzt hören). Indem Magirius auf den streng gefügten Wortlaut der Weihnachtsgeschichte achtet, findet er überraschende Wege, wie sich Weihnachten erfahren lässt. Neben ihm zu hören ist das Frankfurter Vokalensemble unter Leitung von Ralf Otto, der Thomanerchor unter Leitung von Hans Rotzsch. Das Rennen der Hirten bringt Musiqua antiqua Köln mit Michael Schneider (Blockflöte) und Wilbert Hazelzet (Traversflöte) unter Leitung von Reinhard Goebel zu Gehör. Die Frankfurter Konzertharfenistin Bettina Linck spielt Nacht,  Traumwiderstand und Licht,  “Chanson de Mai“ von Alphonse Hasselmans und das Moderato der Sonate c-moll von Givoanni Battista Pescetti (Harfenaufnahme: Robert Foede). Sprecher der Sendung: Georg Magirius, Ton der Gesamtaufnahme (Funkhaus am Dornbusch): Anette Eickholt und Antonia Reinecke, Regie: Birgitta Assheuer, Redaktion: Wolfgang Küpper. einen Ausschnitt der Sendung JETZT hören

Zwei Millionen Schmetterlinge

Aus Definitionen springt die Liebe mit Leichtigkeit heraus, eher fühlt sie sich in Geschichten und im Träumen heimisch. Das sagt die Moderatorin Ute Heuser-Ludwig in der ERF LesBAR vom 29. Juni 2013 und verweist auf das neue Buch von Georg Magirius, dem Gast der Sendung. Die Redakteurin und der Autor kreisen das Phänomen Liebe nicht wie Polizisten ein, sondern umschreiben es mit der Gnade des Abstands. Die vorgestellten Bücher:

  • Zwei Millionen Schmetterlinge (Edward van de Vendel)
  • Traumhaft schlägt das Herz der Liebe (Georg Magirius / Marc Chagall)
  • Eine souveräne Frau (Gabriele Wohmann)
  • Da steht ein grosses JA vor mir (Arnold Stadler / Margaret Marquardt)
  • Was, wenn es sich anfühlt wie Liebe (Oscar Brenefier und Jacques Després)

Aus “Traumhaft schlägt das Herz der Liebe – ein göttliches Geschenk” liest Hans Wagner im ERF Lesezeichen: 1./2./3. Juli 2013, der Autor selbst am 10. und 11. August. Umspielt werden die Geschichten von der Frankfurter Harfenistin Bettina Linck (Aufnahme: Robert Foede), Moderation: Angelika Fries.

Störender Engel

Vom Auftritt des Weihnachtsengels beim Forscherkongress „Neue Engel braucht das Land!“ berichtet Georg Magirius im Bayerischen Rundfunk, BR 2. In der Rolle des Engels: Alexander Duda vom Münchner Volkstheater (u. a. Tatort, Rosenheim Cops – Foto: Christian Hartmann). Musikalisch interpretiert den Himmelsboten die Frankfurter Konzertharfenistin Bettina Linck. (Manuskript lesen >>>  hier.) Der Weihnachtsengel ist beliebt bei Krippenspielen. Viele sind Fans der geflügelten Wesen, die die Weihnachtszimmer dominieren. In der Gunst liegen sie oft weit vor Maria, Josef und auch dem Christkind. Nach biblischer Tradition handelt es sich bei Engeln allerdings nicht nur um eine leise, sondern auch polternde Spezies. Sie verstören und verweisen auf das Heilige, von dem der Religionsphilosoph Rudolf Otto gesagt hat: Es habe anziehend-faszinierende, aber auch erschütternd-abstoßende Wirkungen.

Kein Helfer für die Parkplatzsuche

Und nun? Georg Magirius hat recherchiert, was der Engel wirklich gedacht hat, als er in der Heiligen Nacht “Friede auf Erden” über das Feld rief. Die Hörer erleben, wie der Weihnachtsengel ans Rednerpult tritt. Eine Premiere! Denn seit 2000 Jahren ist er noch zu keinem einzigen Vortrag eingeladen worden. Nun ist er der Hauptredner beim Symposion “Neue Engel braucht das Land!” Der Gottesbote nutzt die Gelegenheit, um mit Vorurteilen aufzuräumen. Engel seien überhaupt nicht sanft und engelblond. Auch gehöre er nicht zu den Wesen, die bei der Parkplatzsuche helfen … – “Verstörender Engel”, Bayern 2, Sprecher: Alexander Duda, Sprecherin: Katja Schild, Harfe: Bettina Linck, Tonmeister der Harfenaufnahme: Robert Foede, Regie: Axel Wostry, Redaktion: Dr. Matthias Morgenroth.

Triumph der Schüchternheit

Laut Umfragen bekennt sich jeder fünfte Deutsche zur Schüchternheit, in Amerika sind es 42 Prozent und in Japan sogar 57 Prozent. Vielleicht war Mose eine Art Japaner? Anrührend gehemmt wirkt er – und wird dennoch von der Lebenslust mitgerissen. Sein Triumph der Schüchternheit lässt sich hören in der CD der Konzertharfenistin Bettina Linck und Georg Magirius, die auf Texten aus dem Buch “Erleuchtung in der Kaffeetasse” beruhen. Der Dialog von Musik und Wort erscheint laut Angaben des Claudius-Verlags, sobald das 5000. Exemplar des Buchtitels verkauft ist. Vorab lässt sich in das Hörbuch hineinhören hier. (ca 2.50 min, 2,8 MB). Aufnahme: Robert Foede Dipl.-Tonmeister VDA.

Im Sehnsuchtsgestöber

Wie die Bibel von der Liebe erzählt, ist das Thema der Sendung von Georg Magirius, 16. 1. 2011, BR2. Im Dialog mit Bettina Linck an der Harfe leitet Magirius durch das Sehnsuchtsgestöber der Heiligen Schrift. Titel der Sendung: 7 tote Ehemänner, Redaktion: Dr. Matthias Morgenroth, Regie: Annette Neupert, Ton: Ralf Haupt, Harfenaufnahme: Robert Foede – Ausschnitt hören (2min), Manuskript, Foto: Friederike Schaab.

Wozu Musik imstande ist

Sie kann Unmut in Sympathie oder gar in Liebe verwandeln, dazu vermag sie Wasser auf eine Weise hörbar zu machen, dass man ahnt: Zwei einander eigentlich Unbekannte starten rauschhaft in ein Liebesleben. So kündigt Kai-Uwe Woytschak im ERF die biblischen Liebesgeschichten aus “… denn die Liebe ist von Gott” von Georg Magirius an. Bettina Linck spielt Harfe, Stefanie Hoppe liest die musikalische Buchbesprechung. Und Tonmeister Robert Foede ist für Musikaufnahme verantwortlich. Beitrag hören.