Ohne Altes Testament fiele Ostern aus

Die Hoffnung auf Auferstehung ist nichts originell Christliches, sondern hat seinen Ursprung im Alten Testament. Das zeigt die Sendung im Hessischen Rundfunk über Auferstehungsvorstellungen im Alten Testament von Georg Magirius, Ostermontag, 28. März  2016, hr2, Camino, Redaktion: Dr. Lothar Bauerochse. (Sendung JETZT in der ARD-Mediathek >> hören – Manuskript >>> lesen) Das Alte Testament berge eine staunenswerte Vielfalt an Symbolen und Bildern, die den Glauben an ein Leben nach dem Tod ausdrückten. Laut Magirius handelt es sich um “einen Blick ins Licht und einen wildwüchsigen HoffnungsreichtumKloster Engelberg Großheubach Foto: Georg Magirius, der anregen kann, die eigenen Lebensträume nicht verarmen zu lassen.”

Kein Weinen mehr

So wird beim Propheten Hesekiel erzählt, wie Knochen zusammengesetzt und mit Fleisch umhüllt werden. Die Samuelbücher wissen von einem Totengeist, der aus der Erde gerufen wird. Versprochen wird bei Jesaja: Kinder sterben nicht mehr, sondern werden 100 Jahre alt, die Stimme des Weinens wird man nie mehr hören. Auch Slapstickartiges ist zu entdecken: Ein Mensch fällt ins Grab eines angesehenen Propheten und fängt zu leben an. Ein anderer Prophet wiederum geht über den Jordan und wird von einem Wettersturm gen Himmel gerissen. Verbreitet ist im Alten Testament freilich nicht allein der Glaube an ein Leben nach dem Tod. Stattdessen gibt auch die Vorstellung, dass Gott aus einem todesähnlichen Zustand befreit und zurück ins hiesige Leben ruft.

Ohne die Propheten wäre der Auferstandene sprachlos

Ohne die bereits lange vor dem Christentum bestehende Hoffnung wäre Jesus gegenüber seiner Auferstehung sprachlos geblieben, behauptet die Sendung:  Denn er selbst habe laut Lukasevangelium als Auferstandener sein Leiden und Auferstehen nurMoritz Stoepel und Birgitta Assheuer Foto von Georg Magirius mit Rückgriff auf die jüdische Tora und die alttestamentliche Propheten erklären können.

“Die Stimme des Weinens wird man nicht mehr hören. Aufstehen und Auferstehung im Alten Testament”, Ostermontag, 28. März 2016 (Sendung jetzt in der ARD-Mediathek >> hören – Manuskript >> lesen), Eine Sendung von Georg Magirius, inspiriert von “Sein wie die Träumenden” mit Musik von Johannes Brahms und Arvo Pärt. Redaktion: Dr. Lothar Bauerochse. Ton: Armin Herzog. Sprecher: Birgitta  Assheuer und Moritz Stoepel. Fotos: Georg Magirius.

Die wahren Global Player

Die Armen sind die wahren Player im Weltgeschehen. Das hat Georg Magirius in der Sendung „Der lange Weg zur Freude“ am 6. September 2015 im Hessischen Rundfunk gesagt, hr2-Kultur, Camino (Manuskript >> lesen.) Die Sendung handelt von dem mehr als 2000 Jahre alten Buch der Psalmen, das aus den heute vielfach zitierten Sachzwängen herausweisen kann. Nicht Gott, irgendwelche Institutionen, Experten oder geistiche Führer geben in diesem biblischen Buch Anweisungen, denen andere untertänigst zu folgen haben, sondern umgekehrt: Verzweifelte, Verletzte, Traurige und Gefangene gelten als die wahrhaft moralische Institution. Sie opponieren gegen die Selbstsüchtigen und fordern Gott dazu auf, sich zu bessern.

Rebellisch und alt

Das wohl rebellischste Buch der Bibel rechnet mit selbst ernannten Traditionalisten ab, die den Status quo als angeblich von Gott sanktionierten Idealzustand verteidigen und dabei ganz nebenbei von der von ihnen ausgerufenen Unabänderlichkeit profitieren. Dennoch sind die Psalmen traditionell, aber anders als die Traditionalisten. Inspiriert sind sie von der Urerfahrung der Bibel, dem Exodus, der laut Forschern ältesten Überlieferung der Heiligen Schrift. Diese Tradition erzählt von einer Änderung, der Befreiung eines ganzen Volkes aus der Sklaverei, einer Erfahrung aus der Vergangenheit, die sich laut Psalmen freilich jederzeit vergegenwärtigen kann.

Die Stimme der Schwachen

So verwundert es nicht, dass die Psalmen von Anfang an kein Buch des Adels waren – und auch nicht der Theologen. Viele der Gesänge sind Wallfahrtspsalmen, wurden auf dem Weg gesungen, es sind Lieder der Straße. Königlich ist anGesänge der Leidenschaft - Cover des Buches von Georg Magirius über die Psalmen ihnen: Die Verletzten werden geadelt. Es wird Partei für die Schwachen ergriffen – noch mehr! Die Psalmen sind die Stimmen der Schwachen, wie eine Stelle aus Psalm 10 belegt: “Steh auf, HERR! Gott, erhebe deine Hand! Vergiss die Elenden nicht! Du siehst es doch, denn du schaust das Elend und den Jammer; es steht in deinen Händen. Die Armen befehlen es dir.”

Der lange Weg zur Freude. HR 2, Camino, 6. September 2015 (Manuskript lesen.) Ton: Stefan Tasler, Regie: Georg Magirius, Sprecherin: Birgitta Assheuer, Sprecher: Moritz Stoepel. Harfe: Bettina Linck, Aufnahme Konzertharfe: Dipl.-Tonmeister Robert Foede, Redaktion: Dr. Lothar Baucherochse. Zum Thema der Sendung ist von Georg Magirius erschienen: Gesänge der Leidenschaft. Die befreiende Kraft der Psalmen, Lektorat: Heide Warkentin, Claudius Verlag 2015.

Die Revolution der Reduktion

Welchen Charakter das Pilgern in der Moderne hat, stellt Georg Magirius in der Sendung “Der Gang in die Geborgenheit” dar, Hessischer Rundfunk, hr2 Camino, 4. Juni 2015 (kostenfrei >>> hören. Manuskript >>> lesen). Nicht nur auf Blick aus dem Tal auf eine hochgelegene Allee und in den Himmel traditionellen Wallfahrten und in Prozessionen ist man unterwegs, sondern auch als Einzelgänger. Gewandert wird auf großen Pilgerrouten und in der Nachbarschaft. Fast überall in Deutschland werden neue Pilgerwege ausgewiesen: Kapellen- und Waldbesinnungswege, dazu Pfade, die an große Heilige erinnert: Elisabethweg, Bonifatiusroute, Franziskusweg. Hinter der Fülle der Wege steckt die Sehnsucht nach Reduktion. In Zeiten hoher Geschwindigkeit wächst der Wunsch nach Tempoentschärfung. Pilger erfahren eine Form der Sauerstoffzufuhr, die sie in klimatisierten Zügen, Autos und Büros nicht finden können. Selbst ein gewöhnlicher Wanderweg könne zum Pilgerweg werden, behBuchcover - Schritt für Schritt zum Horizont Werkbuch Pilgern Von Georg Magirius im Herder Verlagauptet Georg Magirius, Autor der der Sendung “Der Gang in die Geborgenheit”. Im Gespräch mit Paulus, Robert Walser, Erich Kästner, Augustinus, Joseph von Eichendorff, Hugo von Hofmannsthal und Johann Gottfried Seume zeigt sich: Ausgerechnet die Weisheit früherer Fußgänger kann heute den Weg zum Horizont weisen.

Hessischer Rundfunk, 4. Juni 2015, Fronleichnam, Der Gang in die Geborgenheit. Pilgern in der Moderne, HR2, (jetzt kostenfrei >>> hören / Manuskript >>> lesen) Sprecherin: Birgitta Assheuer, Sprecher: Moritz Stoepel. Musik: Música Callada von Federico Mompou, interpretiert von Steffen Schleiermacher. Produktionsingenieurin: Ursula Potyra, Regie: Georg Magirius. Redaktion: Dr. Lothar Bauerochse. Von Georg Magirius ist gerade im Freiburger Herder Verlag erschienen: Schritt für Schritt zum Horizont. Pilger-Werkbuch, Lektorat: Dr. Esther Schulz / Clemens Carl, 2015.

Die Jubiläumtour “10 Jahre 7 tote Ehemänner”

“Angeregt von Musikalität, Witz und Poesie der Bibel verstören, trösten und beleben die Harfenistin Bettina Linck und der Schriftsteller Georg Magirius seit 2005 ihr Publikum.” Offenbach Post “Traditionell und überraschend modern, musikalisch furios und anrührend komisch.” Frankfurter Allgemeine Zeitung

2016

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02. September, Wiesbaden, Harfe, Hochzeitsnacht und 7 tote Ehemänner, Ringkirche, Nacht der Kirche, Leitung: Dr. Sunny Panitz – Rückblick

19. Mai, Ludwigshafen-Friesenheim, DBZ-Keller, Die biblische Weinprobe im ausverkauftem Keller, Leitung: Olaf Peters – Rückblick

08. Mai, Deutschlandfunk, Die Kraft der guten Wünsche – Redaktion: Pfarrer Frank-Michael Theuer – Sendung hören und lesen

14. Februar (Valentinstag), Groß-Gerau, Harfe, Hochzeitsnacht und 7 tote Ehemänner, Lesung aus “Traumhaft schlägt das Herz der Liebe”, Ev. Stadtkirche, Leitung: Pfarrer Helmut Bernhard – Rückblick auf die Konzertlesung vor knapp 200 Besuchern >>> HIER <<<

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2015

o8. November, Ober-Ramstadt: Harfe, Hochzeitsnacht und 7 tote Ehemänner, Lesung aus “Traumhaft schläg das Herz der Liebe”, Leitung: Claudia Schlaak, Pfarrerin Nicola Bültermann-Bieber > MEHR <

06. November, Kaiserslautern: Sein wie die Träumenden, Lesung “Sein wie die Träumenden“, Citykirche Kaiserslautern, Leitung: Pfarrer Stefan Bergmann > Rückblick mit Pressestimmen > HIER <

27. September, Malans / Graubünden: Festgottesdienst zum Weinfest, Leitung: Pfarrerin Dr. Helke Döls >> Rückblick mit Fotos auf die Weinprobe vor 400 Besuchern <<

26. September, Malans / Graubünden: Die biblische Weinprobe, Lesung u.a. aus “Traumhaft schläg das Herz der Liebe”, Leitung. Pfarrerin Dr. Helke Döls > Rückblick mit Fotos auf die Weinprobe vor 400 Besuchern <<

25. September, Bad Bellingen (Markgräfler Land): Harfe, Hochzeitsnacht und 7 tote Ehemänner, Ev Kirche, Leitung: Pfarrerin Gabriele Seibert-Graf

19. September, Mühlheim-Dietesheim: Harfe, Hochzeitsnacht und 7 tote Ehemänner, Ev. Friedensgemeinde (Kultur-Eventkirche), Lesung aus “Traumhaft schläg das Herz der Liebe”, Gustav-Adolf-Kirche Dietesheim, Leitung: Pfarrer Ralf Grombacher > Informationen <

06. September, Hessischer Rundfunk: Der lange Weg zur Freude. Warum die Psalmen Wut und Klage nicht übergehen, inspiriert von “Gesänge der Leidenschaft“, hr2-kultur, Camino, Redaktion: Dr. Lothar Bauerochse > Informationen <

17./18./19. August 2015, ERF-Radio, Lesung aus “Erleuchtung in der Kaffeetasse” Lesezeichen, Ton: Robert Foede, Redaktion: Angelika Fries > MEHR <

10. August 2015, Offenbach-Post, “Tödliche Hochzeitsnacht mit Sara” – Porträt zu 10 Jahre “Harfe trifft auf Literatur” von Michael Hofmann >> lesen

19. Juni, Hasselroth-Niedermittlau, Harfe, Hochzeitsnacht und 7 tote Ehemänner, Lesung aus “Traumhaft schläg das Herz der Liebe”, Ev. Laurentiuskirche, Leitung: Pfarrerin Anne Rudolph, Sascha Gourdet >>> Informationen > >> “Die traumwandlerische Sicherheit der Harfenistin, die ruhige und fast weiche Stimme des Erzählers ergänzen sich so kongeniao, dass es sich für die Besucher schon nach wenigen Passagen fast so darstellt, als gebe es keine andere und schon immer gehörte Verrbindung zwischen Harfe und Lesung.” Herbert Huth, Gelnhäuser Neue Zeitung

10. Mai, Bayerischer Rundfunk: Der lange Weg zur Freude. Warum die Psalmen Wut und Klage nicht übergehen, inspiriert von “Gesänge der Leidenschaft“, Redaktion: Wolfgang Küpper > Informationen <

29. April, Bielefeld: Harfe, Hochzeitsnacht und 7 tote Ehemänner, Ev.-ref. Süsterkirche, “Traumhaft schläg das Herz der Liebe”, Veranstalter. Ev. Stadtkantorat, Leitung: Kirchenmusikdirektorin Ruth M. Seiler >> Informationen >>“Inspiriert von der orientalischen Erzähllust der Bibel, die auf erstaunliche Art und Weise mit heutigen Alltagssituationen verknüpft wird.” Neue Westfälische Nachrichten

19. März, Nürnberg: Sein wie die Träumenden, Ev-luth. Kirche St. Jobst, Lesung aus “Traumhaft schläg das Herz der Liebe” und “Sein wie die Träumenden“, Leitung: Studienleiterin Susanne-Katrin Heyer und Pfarrerin Silvia Jühne – Rückblick

13. März, Egelsbach: Harfe, Hochzeitsnacht und 7 tote Ehemänner, Ev. Kirche, Lesung aus “Traumhaft schläg das Herz der Liebe”, Leitung: Frank Hoffmann (1. Vorsitzender des Freundeskreises der Ev. Kirche) >> “Kulturgenuss vom Feinsten geboten.” Nicole Jost, Frankfurter Neue Presse

08. Februar, Deutschlandfunk: Lieder voller Leidenschaft. Die Poesie der Psalmen, inspiriert von “Gesänge der Leidenschaft“, Redaktion: Frank-Micheal Theuer – Sendung jetzt direkt  >>> HÖREN – Manuskript >> LESEN

01. Februar, Loßburg-Schömberg: Harfe, Hochzeitsnacht und 7 tote Ehemänner, Lesung aus “Traumhaft schläg das Herz der Liebe”, Hofbauernhof, Leitung: Roland Lübbertsmeier, Initiatorin: Linde Sewig >> „Angeregt von der Bibel und der Liebe, die befreienend lachen lassen.“ Schwarzwälder Bote Rückblick

04. Januar, Hessischer Rundfunk: Mitten ins Herz, Sendung mit Harfenmusik von Bettina Linck, Redaktion: Dr. Lothar Bauerochse

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Glücksversprechen

Porträt von Amet Bick - Foto (c) Amet BickGlück werde nicht per Schicksal zugeteilt, man könne Einfluss darauf nehmen, sagt die Schriftstellerin und Theologin Amet Bick im Hessischen Rundfunk in der Sendung “Mitten ins Herz” 4. Januar 2015 in hr2-Kultur, Camino (Sendung jetzt kostenfrei hören und herunterladen – Manuskript >>> lesen). Bei der Suche nach dem Glück komme es freilich nicht auf das Sammeln euphorischer Augenblicke an, sondern auf das Anstreben eines dauerhaften Zustands, der sich als innerer Frieden bezeichnen lasse. Der Beginn eines Jahres könne animieren, auf Forschungsreise zum Glück gehen, sei wie ein Glücksversprechen. Vermeintlich schlechte Startvoraussetzungen seien kein Hindernis. Sie habe ihre Glückssuche begonnen, als sie nach einer schweren Herzoperation in einer Krise steckte, sagt die Autorin von “Mein starkes Herz”. Ihre Reise habe ein Jahr gedauert – und sie sei fündig geworden, berichtet sie in der Sendung von Georg Magirius.

Mitten ins Herz, Eine Schriftstellerin auf der Suche nach dem Glück, Sonntag, 4. Januar 2015, hr2-Kultur, Camino, Audio herunterladen anuskript >>> lesen) Sprecherin: Birgitta Assheuer, Musik: Bettina Linck, Ton: Wolfgang Kinsel und Henning Schmidt, Redaktion: Dr. Lothar Bauerochse und Klaus Hofmeister.

Eier fliegen in Richtung Podium: Kirchentag Hamburg

Der Evangelische Kirchentag bilde ab, was in der Gesellschaft untergründig rumore, heißt es oft. Heute startet er in Hamburg. 1981 – ebenfalls in Hamburg – wurde er seinem Ruf als Zeitansage besonders gerecht. Die Machtblöcke in Ost und West rüsteten immer schneller um die Wette. Verteidigungsminister Hans Apel versuchte in Messehalle 13 zu erklären, wie der Erhalt eines militärischen Gleichgewichts Frieden bewahren könne. Plötzlich übergießt sich eine mit Totengwändern bekleidete Gruppe mit Blut, Eier fliegen zum Podium, Polizisten in Zivil stürmen nach vorn, verteidigen den Verteidigunsminister mit Schutzschildern. Und am Rand des Kirchentages marschieren 100.000 durch die Straßen. Der Kirchentag in Hamburg 1981 sei der Start der Friedensbewegung gewesen, urteilt Georg Magirius in in der Reihe “Legendäre Kirchentage” im Hessischen Rundfunk. Den Beitrag >>> lesen. Redaktion: Dr. Lothar Bauerochse

Was im Fluss der Jahre bleibt

Wer sich in das Phänomen der Zeit vertieft, kann womöglich auch dem Geheimnis des Lebens näher kommen – etwa der Frage, was im Fluss der Zeit bestehen bleibt. Für den Feinhuhrmacher Gerhard Weigmann ist ausgerechnet das Ticken der Uhren ein Symbol für Beständigkeit, sagt er im Hessischen Rundfunk. Der Frankfurter Uhren-Restaurator unterscheidet freilich Zeitmesser entschieden von Uhren, Letztere können länger als ein Menschenleben ticken. Sie sind für Weigmann fast so etwas wie Individuen, die sogar Empathie erfordern, hat er Georg Magirius in seiner Werkstatt in Frankfurt-Höchst verraten. “Ein Feinuhrmacher philosophiert über die Zeit”, den Beitrag für hr2-kultur lesen >>> hier, Redaktion: Lothar Bauerochse. Damit man sich in der unendlichen Meer der Zeit orientieren kann, gibt es Kalender. Wie sie funktionieren, worin sie sich unterscheiden und wie man sich dank ihnen zum Geburtstag verarbreden kann, das erklärt Georg Magirius in einem Beitrag für Kinder. Den Erklärstück, gesendet auf hr1, lesen hier, Redaktion: Nora Enns.

Schriftsteller und der liebe Gott

Über Jahre war es unter Schriftstellern nahezu verpönt, von Gott zu sprechen. Neuerdings erzählen moderne Autoren wieder vom Glauben – unverkrampft, alltagsnah und sehr direkt. Für den vielfach ausgezeichneten Autor Andreas Maier ist Gott so real wie seine tägliche Einkehr in ein Apfelweinlokal. Arnold Stadler fabuliert, wie beim 80. Geburtstag eines Literaturnobelpreisträgers ein Gast für einen furchtbaren Eklat sorgt: Er will ein Tischgebet sprechen. Und bei Gabriele Wohmann zeigt die himmlische Gnade sich in Form eines profihaften Bades im Meer. Georg Magirius hat mit den Autoren über ihre Werke und ihren Glauben gesprochen. Zum Manuskript der Sendung hier, Redaktion: Dr. Lothar Bauerochse. Einen Ausschnitt hören >>> (5 min, 4 MB)

Alte Festlichkeit und neue Kargheit

Der Poet und Pfarrer Friedrich Karl Barth hatte großen Einfluss auf den Deutschen Evangelischen Kirchentag, er war daran beteiligt, den heiter-festlichen Charakter zu prägen, der das christliche Laientreffen noch heute bestimmt. Vor dem Ökumenischen Kirchentag in München 2010 sagt Barth: “Inzwischen würde ich dazu raten, eine große Strenge in allem, was geschieht, walten zu lassen. Und auch eine Kargheit.” Das Porträt von Georg Magirius für Deutschlandradio Kultur vom 3. April 2010 nachlesen. Redaktion: Herbert Gornik. Das Porträt in einer langen Fassung für den Hessischen Rundfunk, Redaktion: Lothar Bauerochse.