Magische Momente zwischen Chlor und Frittenfettgeruch

Wasser kann spirituelle Augenblicke verschaffen. Selbst im überfüllten Schwimmbecken des Freibads zwischen rangelnden Kindern, Fritteusenfettgeruch und „Nicht vom Beckenrand springen!“-Megafonrufen erlebt Georg Magirius magische Momente. Momente der inneren Stille. In “Die Kirche”, der evangelischen Wochenzeitung für Berlin und Brandenburg vom 4. Juli 2019, schreibt er über die Magie des Freibads, das die meiste Zeit des Jahres ruht, über das Gras unter den Füßen und das Chlorwasser auf der Haut. Eine Ode an die Nutzlosigkeit.  Beitrag >> lesen. Redaktion: Constance Bürger.

Der Beitrag ist angeregt von dem gerade von Georg Magirius herausgegebenen Buch “Stille erfahren”, mit Beirägen von Amet Bick, Manuela Fuelle, Uwe Kolbe, Georg Magirius, Ann-Kristin Rink, Bernardin Schellenberger, Arnold Stadler, 128 Seiten, gebunden, Lektorat: Dr. Esther Schulz und Jochen Fähndrich, ISBN: 978-3-451-34996-6, Herder Verlag 2019, 18 Euro

Das alte, immerneue Aufbegehren

Ein Bogen im Himmel Die uralte Haltung des menschlichen Aufbegehrens gegenüber Gott sei nicht veraltet. Das behauptet der Theologe und Schriftsteller Georg Magirius in seinem Beitrag “Das erste Buch der Christen”, veröffentlicht in der Evangelischen Sonntagszeitung vom 16. Dezember 2018 und in “Die Kirche”, der Wochenzeitung für Berlin und Brandenburg, vom 2. Dezember 2018. Er verweist dabei auf Hiob, Mose und die Psalmen im Ohne die alte Wurzel Jesse trocknet alles ausAlten Testament. Vordergründig speise sich deren Aufmüpfigkeit gegenüber dem Ewigen aus Erfahrungen mit einem Gott, der undurchdringlich, geheimnisvoll und – wie viele sagen – finster sei. Aber ihr Aufgebehren lasse sich indirekt als ein Geständnis der Liebe verstehen oder – wie es der Schriftsteller Uwe Kolbe sagt – als eine Haltung “aufbegehrender Demut”. Laut Magirius ist diese Haltung ehrlicher und der Gegenwart angemessener als die oft als viel moderner eingestufte Behauptung, dass Gott sich durchgängig als wohlwollend, schön und gut erweise. Den Beitrag lesen >> hier. Redaktion: Martin Vorländer, Constance Bürger.

Ins Helle reisen

Der AnfangDas ist charakteristisch dafür, wie Dichterinnen und Poeten vom Abschied erzählen: Sie weichen dem Schmerz nicht aus. Doch gerade indem sie davon erzählen, kann Überraschendes geschehen: Eine helle Dimension kommt zum Vorschein. Eine Lebendigkeit bricht auf, die anders ist als das, was als Abschluss einer erfolgreichen abgeschlossenen Trauerarbeit ausgegeben wird. — Den Beitrag “Der Anfang von etwas anderem” von Georg Magirius vollständig lesen > hier , veröffentlicht in der Wochenzeitung “Die Kirche” vom 12. November 2017, Redaktion: Constance Bürger.