Exzentrische Gebete

Exzentrische Gebete in BernHeute gilt es Krankheit und Tod zu überspielen oder harmonisch ins Leben zu integrieren. Die Psalmen, dieser spirituelle Schatz der Menschheit, erlauben etwas anderes: Sie konstatieren befreiend ehrlich Schmerz, Ungerechtigkeit und Einsamkeit. Und sie schreien ihre Wut darüber in Richtung Himmel. Betörend furios und verstörend zart erwecken die Harfenistin Miroslava Stareychinska und Georg Magirius die alten Gesänge zum Leben. Die Konzertlesung “Der Tod als Lehrer für das Leben” ist zu hören am 28. November 2018, 18.00 Uhr im Haus der Religionen in Bern. Inspiriert ist die Soiree von Magirius‘ Buch “Gesänge der Gesänge der Leidenschaft - Buchcover von Marc ChagallLeidenschaft. Die befreiende Kraft der Psalmen”. Die Veranstaltung gehört zum Semesterprogramm “Endlich – Religion und Tod” und wird geleitet von der Religionswissenschaftlerin Brigitta Rotach. Eine Veranstaltung in Kooperation mit der Universität Bern, Seminar “Psalmen und Seelsorge” von Prof. Isabelle Noth und Prof. Andreas Wagner.

Georg Magirius, Gesänge der Leidenschaft. Die befreiende Kraft der Psalmen, Lektorat: Heide Warkentin, Dr. Dietrich Voorgang, 160 Seiten, 12.90 Euro, ISBN 978-3-532-62467-8, Claudius Verlag München.

Luther macht Pause

Sitzen im Lutherjahr - welch eine GnadeDas Reformationsjahr 2017 steckt voller Aktionen und Aktitvitäten. Nur die für Luther selbst entscheidende Entdeckung wirkt eher gegenteilig. Es war die für ihn befreiende Einsicht in die Bedeutungslosigkeit eigenen Wirkens. Diese von Luther sogenannte „passive Gerechtigkeit“ erlebte er freilich wie den Eintritt ins Paradies, als Gnade.

Einfach sitzen

So lädt die Evangelisch-Lutherische Gnadenkirche Dachau am 24. Juni 2017 zum Sitzen ein: auf Kirchbänken, Bierbänken, in Liegestühlen unter Bäumen, am Lagerfeuer und um 20 Uhr bei der Konzertlesung „Gerechtigkeit im Liegestuhl – Luthers Bibelglück“ mit der Konzertharfenistin Bettina Linck und dem Schriftsteller Georg Magirius.Bettina Linck - Harfenistin aus Darmstadt Die Leitung hat Pfarrerin Christiane Döring. “Im Mittelpunkt steht der Mensch Luther”, schreibt die Frankfurter Rundschau über die Konzertlesung. „Sehr inspirierendes Spiel von Bettina Linck”, so Deutschlandfunk Kultur. Und Ilka Scheidgen urteilt in Zeitzeichen, den Evangelischen Kommentaren zu Religion und Gesellschaft: “Das ist so einmalig lebendig, so unprätentiös und klar erzählt, dass man sich die Augen reibt und fragt: Warum wird einem nicht viel öfter Glaube so vermittelt?”

Samstag, 24. Juni 2017: Gereichtigkeit im Liegestuhl – Luthers Bibelglück. Evangelisch-Luthersiche Gnadenkirche, Anton-Günther-Str. 1, 85521 Dachau, Georg Magirius liest aus “Traumhaft schlägt das Herz der Liebe”, “Gesänge der Leidenschaft”, “Erleuchtung in der Kaffeetasse” und “Schritt für Schritt zum Horizont“, Konzertharfe: Bettina Linck, Leitung: Pfarrerin Christiane Döring.

Gerechtigkeit im Liegestuhl

Luthers Glücksrhythmus - Foto von Rüdiger Döls 2005 gründete sich das Duo “Sieben tote Ehemänner, das – ohne Ironie – auf konstruktive Weise den großen Fragen des Lebens nachgeht. Am 5. Februar feiert um 17 Uhr in der Evangelischen Stadtkirche in Groß-Gerau ihr achtes Programm Premiere. Es ist einer historischen Person gewidmet. Freilich wird Martin Luther so zur Sprache gebracht, dass es rasch überhaupt nicht mehr um eine historische Person geht. Sondern zum Beispiel darum, wie heute ein Mensch, der nicht zufrieden ist, aber Mut zur Sehnsucht hat, eine große Erleichterung finden kann.

Saft, Kraft, Brunst, Feuer

Luther selbst sah sich schlicht als Mensch, der „mit glühendem Durst“ nach innerem Frieden suchte, den ihm kein spiritueller Meister geben konnte. Er fand ihn schließlich in einer tiefen Ruhe, die ihm ausgerechnet der hemmungslos wirkende Austausch mit der Bibel bescherte. Sie besteht für ihn nicht aus stummen Worten, sondern aus einem Klang, der voller „Saft, Kraft, Brunst und Feuer“ steckt: Rhythmus, Leidenschaft, Musik.

Luthers Glücksrhythmus

Die Konzertharfenistin Bettina Linck und der Schriftsteller Georg Magirius erwecken Luthers Glücksrhythmus der Bibel auf ganz neue Weise zum Leben. Und sie fragen, was die reformatorische Entdeckung heute bedeuten kann: Findet sich die Gerechtigkeit aus Glauben im Liegestuhl? Zeigt die Freiheit eines Christenmenschen sich beim Sägen an Autoritäten? Und erfüllt sich die Liebe am Nächsten im Duft eines ungeheuerlich teuren Parfüms? Bettina Linck und Georg Magirius gestalten Konzertlesungen in Kirchen, Wirtshäusern, auf Weingütern und in BR, HR und Deutschlandfunk. „Harfe trifft auf Literatur. Sie ergänzen sich perfekt“, urteilt die Mainer Allgemeine Zeitung. Foto (c): Rüdiger Döls.

Termine

Konzertlesung: “Gerechtigkeit im Liegestuhl – Luthers Bibelglück

24. Juni 2017: Dachau, 20 Uhr, Ev.-luth. Gnadenkirche Dachau, Anton-Günther-Straße 1, 85221 Dachau, Ltg.: Pfarrerin Christiane Döring > Mehr Informationen <

06. Mai 2017: Frankfurt am Main, Nacht der Museen, 22 und 23 Uhr, Bibelhaus – Erlebnismuseum – Leitung: Silvia Meier M.A.

10. Februar 2017: Kaiserslautern, 20 Uhr, Citykirche, Leitung: Pfarrer Stefan Bergmann

“Die Harfenistin machte mit ihren ausgefeilten Interpretationen bewusst, dass die hoch entwickelte französische Harfenschule ihre eigenen Meisterwerke hervorbrachte, die sie passend zu den Lesungen in vollendeter Spielkultur einbrachte. Reiner Henn, Die Rheinpfalz

05. Februar 2017: Groß-Gerau, 17 Uhr, Ev. Stadtkirche, Leitung: Pfarrer Helmut Bernhard

“Im Mittelpunkt steht der Mensch Luther.” Frankfurter Rundschau

Singen als Therapie

Das Singen ist nicht nur etwas für sonnige Gemüter, sondern kann in schweren Momenten des Lebens Kraft verleihen und eine therapeutische Wirkung haben. Das schreibt die Redakteurin Stefanie Bock in ihrem Beitrag “Aus dem tiefsten Punkt ein Schrei” in der Evangelischen Sonntagszeitung vom 8. November 2015. Die umfassende Bedeutung des Singens zeige sich daran, dass Umkehr und Buße ein wichtiges Thema in vielen Kirchenliedern seien – nicht zuletzt in Liedern des vielleicht bekanntesten deutschsprachigen evangelischen Liederdichters Paul Gerhardt. Anders sieht dies Clemens Bittlinger: “Reue ist ein sehr persönliches Thema. Wenn man Fehler eingesteht, dann macht man weit auf”, sagt der bekannte Liedermacher. Den meisten sei das Thema zu privat. In einem Konzert sei dafür jedenfalls kaum Raum. Zwar gehe es in seinen Liedern schon einmal um Scham, aber dabei handle es sich nicht um wirkliche Buße, also um Reue mit echten Komsequenzen, eine wahrhafte Umkehr.

Befreiend krumme Töne

In Gottesdiensten indessen gebe es feste Momente, Sünden nicht nur privat vor Gott zu bringen, schreibt Stefanie Bock: gesprochen in den Fürbitten, gesungen im Sündenbekenntnis “Herr erbarme dich”. Ein Reigen unzähliger Psalmen und Kirchenlieder greife dies auf. Allen voran die Bußpsalmen, eine Sammlung von sieben Psalmen, die das Bekenntnis von Schuld zum Thema haben. Der Theologe und Schrifsteller Georg Magirius, der vielfach zu den Psalmen veröffentlicht hat, hebt ein Vers aus dem 51. Psalm hervor: “Ein geängstet und zerschlagen Herz wirst du, Gott, nicht verachten”. Diesen Seelenzustand kenne vermutlich jeder, nur werde es so gut wie nirgendwo laut eingestanden: “Wann darf man schon mal sagen, dass etwas nicht stimmt?” Stattdessen müsse man sich immerzu glänzend präsentieren, Schwächen in Stärken umdeuten. Beim Singen von Psalmen aber werde das vermeintlich Unmögliche möglich, nämlich seine Schwäche benennen zu dürfen – und das sogar laut und heftig. “Es ist befreiend, mal selbst einzugestehen: ich habe ein zerschlagen Herz. Das verleiht Größe”, sagt Georg Magirius.

Stärker als Worte sind Melodien

Eine Wandlung sei durch das Singen immer möglich, sagt Eugen Eckert, Liederdichter und Sänger der Band Habakuk. “Ich weiß als Christ, dass ich Fehler habe, mehr Schatten als Licht verbreite.”Aber gleichzeitig wisse ein Christ, dass Gott verzeiht. Ein gutes Kirchenlied bietet für den Theologen immer einen Ausweg an. Der therapeutische Ansatz, wie er dies nennt. “Es geht ganz klar darum, den Strohhalm zu packen, den Dreh zu bekommen, Mut zu machen”. Wenn ich umkehre, dann verzeiht mir Gott. Für die therapeutische Wirkung von Liedern sei die Melodie gar nicht hoch genug einzuschätzen, denn Gesagtes wirke allenfalls  buchstückhaft nach. “Lieder sind aber da, ich kann sie immer wieder hören. Die Melodie ist sogar oft in mir, ich kann sie abrufen, wann immer ich sie brauche.”

Georg Magiruis, Gesänge der Leidenschaft. Die befreiende Kraft der Psalmen, Lektorat: Heide Warkentin, 160 Seiten, 12.90 Euro, ISBN 978-3-532-62467-8, Claudius Verlag München.

Die wahren Global Player

Die Armen sind die wahren Player im Weltgeschehen. Das hat Georg Magirius in der Sendung „Der lange Weg zur Freude“ am 6. September 2015 im Hessischen Rundfunk gesagt, hr2-Kultur, Camino (Manuskript >> lesen.) Die Sendung handelt von dem mehr als 2000 Jahre alten Buch der Psalmen, das aus den heute vielfach zitierten Sachzwängen herausweisen kann. Nicht Gott, irgendwelche Institutionen, Experten oder geistiche Führer geben in diesem biblischen Buch Anweisungen, denen andere untertänigst zu folgen haben, sondern umgekehrt: Verzweifelte, Verletzte, Traurige und Gefangene gelten als die wahrhaft moralische Institution. Sie opponieren gegen die Selbstsüchtigen und fordern Gott dazu auf, sich zu bessern.

Rebellisch und alt

Das wohl rebellischste Buch der Bibel rechnet mit selbst ernannten Traditionalisten ab, die den Status quo als angeblich von Gott sanktionierten Idealzustand verteidigen und dabei ganz nebenbei von der von ihnen ausgerufenen Unabänderlichkeit profitieren. Dennoch sind die Psalmen traditionell, aber anders als die Traditionalisten. Inspiriert sind sie von der Urerfahrung der Bibel, dem Exodus, der laut Forschern ältesten Überlieferung der Heiligen Schrift. Diese Tradition erzählt von einer Änderung, der Befreiung eines ganzen Volkes aus der Sklaverei, einer Erfahrung aus der Vergangenheit, die sich laut Psalmen freilich jederzeit vergegenwärtigen kann.

Die Stimme der Schwachen

So verwundert es nicht, dass die Psalmen von Anfang an kein Buch des Adels waren – und auch nicht der Theologen. Viele der Gesänge sind Wallfahrtspsalmen, wurden auf dem Weg gesungen, es sind Lieder der Straße. Königlich ist anGesänge der Leidenschaft - Cover des Buches von Georg Magirius über die Psalmen ihnen: Die Verletzten werden geadelt. Es wird Partei für die Schwachen ergriffen – noch mehr! Die Psalmen sind die Stimmen der Schwachen, wie eine Stelle aus Psalm 10 belegt: “Steh auf, HERR! Gott, erhebe deine Hand! Vergiss die Elenden nicht! Du siehst es doch, denn du schaust das Elend und den Jammer; es steht in deinen Händen. Die Armen befehlen es dir.”

Der lange Weg zur Freude. HR 2, Camino, 6. September 2015 (Manuskript lesen.) Ton: Stefan Tasler, Regie: Georg Magirius, Sprecherin: Birgitta Assheuer, Sprecher: Moritz Stoepel. Harfe: Bettina Linck, Aufnahme Konzertharfe: Dipl.-Tonmeister Robert Foede, Redaktion: Dr. Lothar Baucherochse. Zum Thema der Sendung ist von Georg Magirius erschienen: Gesänge der Leidenschaft. Die befreiende Kraft der Psalmen, Lektorat: Heide Warkentin, Claudius Verlag 2015.

In einer anderen Welt

Die alten Texte der Psalmen können heute Menschen aus der selbst gewählten, engen Welt der Sachen heraus in eine neue Lebendigkeit führen. Das hat Ute Heuser-Ludwig im Gespräch mit Angelika Fries in der Sendung “Das Weite suchen” gesagt, ERF-Plus, Calando vom 3. August 2015. Dabei hat sie auf das Buch “Gesänge der Leidenschaft” von Georg Magirius verwiesen: “Ich saß in einem kleinen Café und wartete auf meine Tochter, die hatte Führerscheinprüfung. Und ich vertiefte mich in diese Texte und dachte: Ich bin in einer ganz anderen Welt und fühlte mich gleichzeitig lebendig, weil Magirius so intensiv sprechen kann von Gott, wie er ist – und dass das nichts Sachliches ist. Und er weckt wirklich so etwas: ‘Sprich mit Gott, red’ den doch an. Such’ den doch. Und lass dir von solchen Texten auch helfen. Es gibt also Spuren, die man wieder aufnehmen kann.’ Es hat mich mitgenommen.” Die Lesetipps für Ferientage jetzt kostenfrei >> hören. Am 9. August wird “Gesänge der Leidenschaft” in der Reihe “Lesezeichen” auf ERF-Plus vorgestellt, 15.00 Uhr (Wdh. 19.30 / 22.30 // 1.30. 3.30)

Der lange Weg zur Freude

Wie wird aus Verzweiflung Freude? Darum geht es in der Sendung von Georg Magirius über die Psalmen im Bayerischen Rundfunk, BR2, 10. Mai 2015, (Manuskript >> lesen). Die Psalmen gehören zu den großen spirituellen Schätzen der Menschheit. Obwohl mehr als 2000 Jahre alt, faszinierten die biblischen Lieder noch immer. “Allein schon das Finale! Von einem Happy End zu sprechen, wäre untertrieben. Denn das Psalmenbuch mündet in einen rauschhaften Jubel”, heißt es in der Ankündigung des Bayerischen Rundfunks. Überraschend sei das, weil der überwiegende Teil des Buches aus Enttäuschung, Schmerz und Klage bestehe. Dass dieser Umschwung möglich werde, habe damit zu tun,  dass diese GesängFunkhaus am Dornbusch: Moritz Stoepel und Birgitta Assheuer in der BR-Produktion "Die Stimme des Weinens wird man nicht mehr hören" - Foto (c) Büro Magiriuse nicht dem Anspruch folgen, möglichst ausgeglichen, souverän und sachlich sein zu müssen.

Wut und Glück

“Sie suchen nicht das kleine, sondern das große Glück. Es handelt sich um einen Sturmwind der Gefühle, um Lieder der Straße, womöglich gar das radikalste, rebellischste und menschlichste Buch der Bibel”, heißt es in der Sendung. “Es weist den Weg zur Freude, indem es die Wut auf Gegner, Ungerechtigkeit und Gott nicht übergeht.” Gesprochen wird das Essay von Birgitta Assheuer und Moritz Stoepel, mehrere Produktionen mit ihnen wurden mit dem Deutschen Hörbuchpreis ausgezeichnet. Die Musik stammt aus “Alleluja! Lobet den Herren” von Heinrich Schütz, (SWV 38, Psalm 150, gesungen von The Choir of Trinity College Cambridge unter Leitung von Richard Marlow. Dazu ist Harfenmusik von Gabriel FauréGesänge der Leidenschaft - Cover des Buches von Georg Magirius über die Psalmen, Henriette Renié und Giovanni Battista Pescetti zu hören, interpretiert von der Konzertharfenistin Bettina Linck.

Der lange Weg zur Freude. Warum die Psalmen Wut und Klage nicht übergehen, Katholische Welt, BR2, 10. Mai 2015 >>> jetzt HÖREN, Manuskript >>> lesen. Ton: Stefan Tasler, Regie: Georg Magirius, Aufnahme Konzertharfe: Dipl.-Tonmeister Robert Foede, Redaktion: Wolfgang Küpper. Zum Thema der Sendung ist von Georg Magirius das Buch erschienen: Gesänge der Leidenschaft. Die befreiende Kraft der Psalmen, Claudius Verlag 2015.

Die Jubiläumtour “10 Jahre 7 tote Ehemänner”

“Angeregt von Musikalität, Witz und Poesie der Bibel verstören, trösten und beleben die Harfenistin Bettina Linck und der Schriftsteller Georg Magirius seit 2005 ihr Publikum.” Offenbach Post “Traditionell und überraschend modern, musikalisch furios und anrührend komisch.” Frankfurter Allgemeine Zeitung

2016

Aktuelle Termine der Formation >> hier.

02. September, Wiesbaden, Harfe, Hochzeitsnacht und 7 tote Ehemänner, Ringkirche, Nacht der Kirche, Leitung: Dr. Sunny Panitz – Rückblick

19. Mai, Ludwigshafen-Friesenheim, DBZ-Keller, Die biblische Weinprobe im ausverkauftem Keller, Leitung: Olaf Peters – Rückblick

08. Mai, Deutschlandfunk, Die Kraft der guten Wünsche – Redaktion: Pfarrer Frank-Michael Theuer – Sendung hören und lesen

14. Februar (Valentinstag), Groß-Gerau, Harfe, Hochzeitsnacht und 7 tote Ehemänner, Lesung aus “Traumhaft schlägt das Herz der Liebe”, Ev. Stadtkirche, Leitung: Pfarrer Helmut Bernhard – Rückblick auf die Konzertlesung vor knapp 200 Besuchern >>> HIER <<<

Aktuelle Termine der Formation >>>> hier.

2015

o8. November, Ober-Ramstadt: Harfe, Hochzeitsnacht und 7 tote Ehemänner, Lesung aus “Traumhaft schläg das Herz der Liebe”, Leitung: Claudia Schlaak, Pfarrerin Nicola Bültermann-Bieber > MEHR <

06. November, Kaiserslautern: Sein wie die Träumenden, Lesung “Sein wie die Träumenden“, Citykirche Kaiserslautern, Leitung: Pfarrer Stefan Bergmann > Rückblick mit Pressestimmen > HIER <

27. September, Malans / Graubünden: Festgottesdienst zum Weinfest, Leitung: Pfarrerin Dr. Helke Döls >> Rückblick mit Fotos auf die Weinprobe vor 400 Besuchern <<

26. September, Malans / Graubünden: Die biblische Weinprobe, Lesung u.a. aus “Traumhaft schläg das Herz der Liebe”, Leitung. Pfarrerin Dr. Helke Döls > Rückblick mit Fotos auf die Weinprobe vor 400 Besuchern <<

25. September, Bad Bellingen (Markgräfler Land): Harfe, Hochzeitsnacht und 7 tote Ehemänner, Ev Kirche, Leitung: Pfarrerin Gabriele Seibert-Graf

19. September, Mühlheim-Dietesheim: Harfe, Hochzeitsnacht und 7 tote Ehemänner, Ev. Friedensgemeinde (Kultur-Eventkirche), Lesung aus “Traumhaft schläg das Herz der Liebe”, Gustav-Adolf-Kirche Dietesheim, Leitung: Pfarrer Ralf Grombacher > Informationen <

06. September, Hessischer Rundfunk: Der lange Weg zur Freude. Warum die Psalmen Wut und Klage nicht übergehen, inspiriert von “Gesänge der Leidenschaft“, hr2-kultur, Camino, Redaktion: Dr. Lothar Bauerochse > Informationen <

17./18./19. August 2015, ERF-Radio, Lesung aus “Erleuchtung in der Kaffeetasse” Lesezeichen, Ton: Robert Foede, Redaktion: Angelika Fries > MEHR <

10. August 2015, Offenbach-Post, “Tödliche Hochzeitsnacht mit Sara” – Porträt zu 10 Jahre “Harfe trifft auf Literatur” von Michael Hofmann >> lesen

19. Juni, Hasselroth-Niedermittlau, Harfe, Hochzeitsnacht und 7 tote Ehemänner, Lesung aus “Traumhaft schläg das Herz der Liebe”, Ev. Laurentiuskirche, Leitung: Pfarrerin Anne Rudolph, Sascha Gourdet >>> Informationen > >> “Die traumwandlerische Sicherheit der Harfenistin, die ruhige und fast weiche Stimme des Erzählers ergänzen sich so kongeniao, dass es sich für die Besucher schon nach wenigen Passagen fast so darstellt, als gebe es keine andere und schon immer gehörte Verrbindung zwischen Harfe und Lesung.” Herbert Huth, Gelnhäuser Neue Zeitung

10. Mai, Bayerischer Rundfunk: Der lange Weg zur Freude. Warum die Psalmen Wut und Klage nicht übergehen, inspiriert von “Gesänge der Leidenschaft“, Redaktion: Wolfgang Küpper > Informationen <

29. April, Bielefeld: Harfe, Hochzeitsnacht und 7 tote Ehemänner, Ev.-ref. Süsterkirche, “Traumhaft schläg das Herz der Liebe”, Veranstalter. Ev. Stadtkantorat, Leitung: Kirchenmusikdirektorin Ruth M. Seiler >> Informationen >>“Inspiriert von der orientalischen Erzähllust der Bibel, die auf erstaunliche Art und Weise mit heutigen Alltagssituationen verknüpft wird.” Neue Westfälische Nachrichten

19. März, Nürnberg: Sein wie die Träumenden, Ev-luth. Kirche St. Jobst, Lesung aus “Traumhaft schläg das Herz der Liebe” und “Sein wie die Träumenden“, Leitung: Studienleiterin Susanne-Katrin Heyer und Pfarrerin Silvia Jühne – Rückblick

13. März, Egelsbach: Harfe, Hochzeitsnacht und 7 tote Ehemänner, Ev. Kirche, Lesung aus “Traumhaft schläg das Herz der Liebe”, Leitung: Frank Hoffmann (1. Vorsitzender des Freundeskreises der Ev. Kirche) >> “Kulturgenuss vom Feinsten geboten.” Nicole Jost, Frankfurter Neue Presse

08. Februar, Deutschlandfunk: Lieder voller Leidenschaft. Die Poesie der Psalmen, inspiriert von “Gesänge der Leidenschaft“, Redaktion: Frank-Micheal Theuer – Sendung jetzt direkt  >>> HÖREN – Manuskript >> LESEN

01. Februar, Loßburg-Schömberg: Harfe, Hochzeitsnacht und 7 tote Ehemänner, Lesung aus “Traumhaft schläg das Herz der Liebe”, Hofbauernhof, Leitung: Roland Lübbertsmeier, Initiatorin: Linde Sewig >> „Angeregt von der Bibel und der Liebe, die befreienend lachen lassen.“ Schwarzwälder Bote Rückblick

04. Januar, Hessischer Rundfunk: Mitten ins Herz, Sendung mit Harfenmusik von Bettina Linck, Redaktion: Dr. Lothar Bauerochse

Aktuelle Termine der Formation >> >> hier.

Unfasslich unfromm

Das Klagen sei die große Kunst der Psalmen, schreibt Georg Magirius in Publik-Forum vom 13. März 2015. Das sei bereits Hoffnung, weil man nicht bereit sei, die Sehnsucht nacGesänge der Leidenschaft - Cover des Buches von Georg Magirius über die Psalmenh dem großen Glück aufzugeben. Die alten jüdischen Lieder widersetzten sich dem heutigen Anspruch, möglichst nie zu klagen. Sie könnten eine innere Ruhe bescheren, indem sie Freiraum für “unfasslich unfromme” Gedanken lassen. Das sog. Spiritprotokoll >>>> lesen. Redaktion: Eva Baumann-Lerch und Andrea Teupke.

Von Georg Magirius erschienen: Gesänge der Leidenschaft. Die befreiende Kraft der Psalmen, Lektorat: Heide Warkentin, Dr. Dietrich Voorgang, 160 Seiten, 12.90 Euro, ISBN 978-3-532-62467-8, Claudius  2015 >>  Leseprobe & Hörprobe (mit der Harfenistin Bettina Linck, Deutschlandfunk) <

Leidenschaft, ein Rätsel

Gesänge der Leidenschaft - Buchcover von Marc ChagallSich freuen, stark und laut sein können! Und sich nicht verstellen müssen, wenn man traurig ist. Davon handelt das Buch “Gesänge der Leidenschaft”. Anhand der Psalmen zeigt Georg Magirius einen Weg zur Freude, indem die Enttäuschung zugelassen wird. Die Psalmen gehören zu den ältesten spirituellen Schätzen. Das Buch eröffnet einen neuen Zugang zu den Liedern: Der Überschwang wird nicht als emotionale Entgleisung angesehen, sondern als Bekenntnis zu einem Leben in seiner ganzen Größe. Rätsel Leidenschaft: Der Claudius-Verlag stiftet 3 Exemplare, die unter denen verlost werden, die die Lösung auf diese Frage wissen:

Welcher der folgenden Interpreten singt Worte aus den Psalmen?

A: “Das will ich sehen” – Sabrina Setlur (1997)

B: “Turn! Turn! Turn!” – The Birds (1965)

C: “By the rivers of Babylon” – Boney M. (1978)

Lösung bis 5 April (Ostersonntag) einsenden an buero@georgmagirius.de (Postadresse für den möglichen Gewinn nicht vergessen).

Georg Magiruis, Gesänge der Leidenschaft. Die befreiende Kraft der Psalmen, Lektorat: Heide Warkentin, Dr. Dietrich Voorgang, 160 Seiten, 12.90 Euro, ISBN 978-3-532-62467-8, Claudius Verlag München 2015. Leseprobe und Hörprobe (Deutschlandfunk)