Nachhaltiger Advent

Nachhaltiger Advent – ist das ein Slogan, der den Advent besser konsumieren lässt? Weil die Weihnachtsbeleuchtung teilweise aus Solarstrom stammt, man den Weihnachtsmarkt mit dem Hybridauto erreicht und statt der Installation von Wärmestrahlern hochprozentiger Glühwein ausgeschenkt wird? Nein, der nachhaltige Advent ist der Hinweis auf den religiösen Grund der Wochen vor Weihnachten. Dieser stammt aus einer Welt, in der es das Wort Nachhaltigkeit noch nicht gebräuchlich war. Freilich war sie von einer Weisheit gesegnet, die heutige Bemühungen um Nachhaltigkeit alt aussehen lässt, behauptet der Theologe und Schriftsteller Georg Magirius.

Das Sitzen als Urform des Advents

Der Urgrund des Advents ist zukunftsweisend, hoffnungsvoll und erschütternd klimaneutral. Denn er ist einfach, schreibt Magirius in seinem Adventsbegleiter “Einfach freuen”. Die Urform des Advents nämlich ist das Sitzen: “Der Advent erlaubt mir, mich nicht bewegen zu müssen.” Aber warum? Es habe damit zu tun, dass Gott, wie die alten Quellen überliefern, aufgebrochen sei, um den Menschen zu suchen, zu besuchen und bei ihm zu wohnen. “Wieso es ihm schwermachen, indem ich meinen Aufenthaltsort unablässig veschiebe?”, fragt Magirius. Und folgert: “Also steuere ich den nächsten Sessel an.”

Georg Magirius, Einfach freuen. 24 Momente gegen die Rastlosigkeit, mit zahlreichen Abbildungen, Lektorat: Thomas Häußner, Echter Verlag Würzburg, ISBN 978-3-429043889, 12,90 Euro. Den Begleiter beim Echter Verlag > bestellen.

Engelsgesang im Wasserkocher

Wie kommt der Gesang der Engel in den Wasserkocher? Warum fällt mit dem Ausleeren des Mülleimers alle Weihnachtshektik ab? Und wieso kündigt ausgerechnet eine Fahrradglocke die Lucretia Bärtsch - Foto Reformierte Kirchgeminde MalansWeihnachtsfreude an? Am 9. Dezember 2018 in Malans in Graubünden und am 10. Dezember 2018 in Sulgen im Thurgau erzählt der Theologe und Schriftsteller Georg Magirius von luxuriösen Augenblicken der Vorfreude im Advent. Dieser Luxus aber ist nicht kostspielig, krachend laut oder astronautenweit entfernt. Er blitzt stattdessen in der Nähe auf, zeigt sich im Alltag, der überhaupt nicht grau wirkt, sondern voller Farbe, schräg und auf erfrischende Weise witzig und weihnachtlich.Engelsgesang im Wasserkessel und andere Augenblicke der Vorfreude im Advent Angeregt sind die beiden Konzertlesungen von Magirius‘ aktuellem und im Würzburger Echter Verlag veröffentlichten Buch „Einfach freuen. 24 Momente gegen die Rastlosigkeit“.

Sonntag, 09. Dezember 2018, 14 Uhr, Aula Eschergut, 7208 Malans (Graubünden / Schweiz): Piano: Lucretia Bärtsch, Leitung: Pfarrerin Dr. Helke Doels

Montag, 10. Dezember 2018, 19 Uhr, Ev. Kirche, 8583 Sulgen (Thurgau / Schweiz): Gesang: Kirchenchor der Evangelischen Kirchgemeinde Sulgen, Orgel: Paolo D’Angelo, Leitung: Pfarrer Uwe Buschmaas.

Ohne Kartoffelsalat in Bethlehem

Christuskind im LiebighausOhne Kartoffelsalat mit Würstchen, aber auch ohne kalorienreduzierte vegane Tubenkost. Dafür zu Fuß durch die Nacht nach Bethlehem. So kann Weihnachten 2030 für ihn aussehen, schreibt der Redakteur Johannes Becher im Extra Weihnachten 2017, dem Sonderheft der Kirchenzeitungen für die Bistümer Fulda, Limburg und Mainz: Bonifatiusbote, Der Sonntag, Glaube und Leben. Das Extra reißt das Fest aus vertrauten Zusammenhängen und lässt so überraschend den Sinn von Weihnachten nach vorne treten.

Der Sessel – ideales Möbel für Gottessucher

Georg Magirius nimmt die Botschaft beim Wort, dass Gott im Alltag geboren wird. Angelehnt an sein aktuelles Buch “Einfach freuen” entdeckt er Weihnachten in der Nähe, dem gar nicht mehr so gewöhnlichen Alltag, der eine sonderbare Freude ahnen lassen. Weil ein Sessel zur idealen Ausgangsbasis wird, um Gottes Kommen zu erfahren. Oder der Ausknopf des Computers zu einem Anfang wird. Oder das Einpacken von Geschenken auf die Spur von Christo und ein einziges Streichholz zur Erleuchtung führen kann.

Beglückendes Schwitzen in der Christmette am Amazonas

Wie die an Weihnachten gefeierte Nähe Gottes in Brasilien gefeiert wird, erzählt Erwin Kräutler, Bischof in Amazonien. Am Ende der Christmette wischt er sich den Schweiß von der Stirn, das sei allerdings eine Randnotiz. Wichtig stattdessen: “Bei jeder Eucharistiefeier in Brasilien oder bei den von Laien mit viel Sorgfalt vorbereiteten und Sich von Gott finden lassengeleiteten Wortgottesdiensten ist die Weihnachtsbotschaft das ganze Jahr hindurch aus dem Munde des Volkes zu hören. Auf das einleitende ‘Der Herr sei mit euch!’ antwortet die versammelte Gemeinde nicht mit dem seltsamen ‘Und mit deinem Geiste’, sondern ruft beglückt: ‘Er ist in unserer Mitte!’.

Tattoos aus Bethlehem

Walid Ayash in Bethlehem ist mit Jesus hautnah verbunden – was wörtlich verstanden werden kann. Denn er erzählt die Geschichte Jesu mit Bildern auf seinem Körper, es sind Tattoos. Solche Nadelbilder sticht der einzige lizensierte Tätowirer in der 30 000-Einwohner-Stadt im Westjordanland christlichen Pilgern vermehrt an Weihnachten als Souvenir. Favorit unter den Motiven ist dann allerdings weder Krippe, Jesuskind noch Windel, sondern das Kreuz, berichtet Susanne Knaul.

Trunkene Gläubige

Wie es zur Christversper gekommen ist, erklärt Guido Fuchs, Leiter des Instituts für Liturgie- und Alltagskultur in Hildesheim. Ursprünglich wurde der Weihnachtsgottesdienst am Morgen oder – ab dem 6. Jahrhundert – in der Heiligen Nacht gefeiert. “Allerdings verursachte er manche Probleme wegen der Dunkelheit, der langen nächtlichen Wege, der leeren Häuser und der Feuergefahr – vor allem aber wegen der Gottesdienstbesucher selbst, die oft sehr ausgelassen waren oder angeheitert zur Kirche kamen.” Deswegen habe man in der evangelischen Kirche begonnen, diesen nächtlichen Gottesdienst zu verlegen – nach vorn auf den frühen Morgen, wie das heute noch in Dresden mit dem dortigen Kreuzchor zu erleben ist, oder nach hinten auf den Abend des 24. Dezember. In der katholischen Kirche habe der 24. Dezember jedoch lange als Buß-und Fasttag gegolten, so wurde der erste Gottesdienst erst ab 24 Uhr als Christmette gefeiert. Seit knapp 50 Jahren gibt es auch in der Katholischen Kirche die Möglichkeit, am 24. Dezember Weihnachtsgottesdienste zu feiern.

Der farblose Jesus

Womit deutlich wird: Mögen viele auch gerade an Weihnachten auf Traditionen und feste Abläufe pochen, so wandeln sich die Riten stetig. Wie wohl im Jahr 2030 gefeiert wird? Dann gibt es wegen des Klimawandels womöglihc “ein Barbecue unter freiem Himmel statt Spießbraten und Kartoffelsalat im geheizten Wohnzimmer,” überlegt Heike Kaiser. Sarah Seifen feiert Weihnachten in einer Hütte auf 2000 Meter Höhe, um einige Flocken Schnee zu erwischen. Dorthin geht es dann im Auto, das sich selber steuert. Der Kofferraum wird nicht nur mit Koffern, sondern auch mit in Zeitungspapier eingewickelten Krippenfiguren und einer Kiste Wein bestückt – rückenschonend dank Greifarm. Bei aller automatisierten Pracht: ausgerechnet die farblose Jesusfigur, ein Erbstück, bleibt das Zentrum von Weihnachten. “Die Holzfigur war lackiert, nur wenige Stellen sind nicht abgeblättert. Jahr um Jahr wurde das kleine Kind so farbloser, nur der goldene Heiligenschein blitzt noch hervor.”

Laserpoints und alte Bücher

Barbara Faustmanns Weihnachtsbaum wird 2030 künstlich sein, dazu Roboter Adalbert die Zimmer herrichten. Dennoch hält an Altem fest: “Weihnachten ist mittlerweile eine Riesenparty. Ungezählte grelle Lichter, Laserpoints und virtuelle Bilder flammen auf die Menschen hernieder. Mir ist das egal und sowieso viel zu viel. Altbewährt stelle ich fast trotzig meine Kerze ins Fenster und sonst nichts.” Auch in der Erzählung von Ruth Lehnen lässt etwas vergangen Geglaubtes eine weihnachtliche Ahnung von Weihnachten aufkommen. Sie widerfährt Claude, der sein Leben mit perfekter Rasanz absolviert: “Fast schon schlafend denkt er an etwas, das man früher kannte, Bücher. Das waren schwere Gegenstände aus Papier mit unglaublich wenigen Informationen pro Seite. In einem von ihnen hat er einmal etwas gelesen von so einem Stern.”

Rudel-Singen dank Hostien-Drohne

Dank der Stiftung “Rettet die Hochfeste” werden viele Gottesdienste 2030 im großen Zelten gefeiert, hat Anja Weiffen recherchiert. Seitdem wurden viele Dorfkirchen zu einer Café-Kette. Gottesdienstbesucher fuhren zunächst immer weitere Strecken zum Weihnachtsgottesdienst. Jetzt findet man diesen am Ortsrand, wie früher den Zirkus. Das Zelt leuchtet wie ein Raumschiff, Fackeln weisen den Weg. Eine Rentnerband spielt. “Plötzlich Tumult: ‘Die Hostien-Drohne landet!’ Draußen blinken Lichter im Dunkeln und senken sich auf ein abgesperrtes Terrain. Die Ortsvorsteherin und Kommunion-Beauftragte nähert sich dem Gefährt und entnimmt ihm ein Paket.” Und dann? Adventskalender Einfach freuenJauchzende Menschen. Rudel-Singen. Denn vom Himmel ist das heilige Brot hinabgestiegen. Zu fröhlich und unkonventionell, um wahr zu sein? “Nein, Weihnachten stört”, schreibt Maria Weissenberger. “Lief schon in Betlehem nicht störungsfrei. Wer

Die Betrachtungen “Sich von Gott finden lassen”, “Eine Streicholzlänge Zeit”, “Auf den Spuren von Christo” und “Auftakt zu tiefem Frieden” finden sich in dem Buch: Einfach freuen. 24 Momente gegen die Rastlosigkeit, 103 Seiten, Lektorat: Thomas Häußner, Gestaltung: Christine Eisner (Würzburg), Echter Verlag, Würzburg 2017, EUR 12.90.

Überirdisches Glück auf irdischem Niveau

Ein frisches KapitelDer Advent ähnelt dem Aufschlagen eines frischen Kapitels. Das hat Georg Magirius in seinerm Beitrag “Öffnen” in der Rubrik Auszeit am 3. Dezember 2017 im Konradsblatt geschrieben, der Wochenzeitung für das Erzbistum Freiburg. Zu ahnen sei eine Freude, die die Welt verwandeln könne. “Zumindest ändert sich mein Blick auf die Welt, weil ich ein überirdisches Glück auf irdischem Niveau erhoffe.” Dieses Glück lasse sich beim Öffnen der Türen eines Adventskalenders ahnen, einem Allerweltsgeschehen, das kostbar sei, weil es sich um das Gegenteil einer Erledigung handle. “Denn ein Adventskalender gehört nicht zu den Dingen, die sich erledigen lassen.”

Der vollständige Text findet sich in dem Buch: Einfach freuen. 24 Momente gegen die Rastlosigkeit, 103 Seiten, Lektorat: Thomas Häußner, Gestaltung: Christine Eisner (Würzburg), Echter Verlag, Würzburg 2017, EUR 12.90.

Philosophieren mit Gummibärchen

Marissa Conrady (c) Marissa ConradyPhilosophisches Denken und Gummibärchen ergänzen sich perfekt. Das hat die Germanistin, Lektorin und preisgekrönte Autorin Marissy Conrady (“Adam kam nie mehr mit dem Abend”) in ihrer Rezension des Adventskalenders “Einfach freuen” von Georg Magirius geschrieben, in ihrem Blog am 2. Dezember 2017. Das Buch mit 24 literarischen Gedanken sei kein Adventskalender im herkömmlichen Sinn – also mit aufschließbaren Türchen. Ein vorschnelles Blättern in den Advent hinein wäre also kein Problem, weil es sich um einen frei einsehbaren Adventskalender handle – ohne Schnüre, Schlösser, Perforationen oder sonstige Hindernisse.  “Aber ich werde geduldig Adventskalender Einfach freuensein, wie bei meinem echten Adventskalender ja auch. Und Tag für Tag einen der kurzen, mitunter alltäglichen, aber immer philosophischen Texte lesen. Ich werde jeden Tag einen dieser Momente annehmen, und ihn anwenden (während ich die Gummibärchen aus dem anderen Adventskalender esse).” Die Rezension auf dem Blog von Marissa Conrady >> lesen <<. Marissa Conrady auf >> Facebook. Foto: (c) Marissa Conrady.

Einfach freuen. 24 Momente gegen die Rastlosigkeit, 103 Seiten, Lektorat: Thomas Häußner, Gestaltung: Christine Eisner (Würzburg), Echter Verlag, Würzburg 2017, EUR 12.90.

Mühelos durch den Advent

Wie findet man Freude? Georg Magirius wolle sich ihr nach eigener Auskunft “ohne spirituelle Kraftanstrengungen” nähern, schreibt die Katholische Theologin Barbara Wieland in ihrer Rezension des Adventsbegleiters “Einfach freuen” vom 22. November 2017 auf dem Religionspädagogischen Portal der Katholischen Kirche in Deutschland. Die mit einer Arbeit über “Kirche und Zwangsarbeit im Bistum Limburg 1939-1945” promovierte Kirchenhistorikerin urteilt: Magirius’ Absicht, sich nicht anstrengen zu wollen, “löste er auch wirklich ein”. Die Ruhe im Advent, wie Magirius sie vorschwebe, erwachse weniger aus einer geistlichen Einübung, sondern aus einer “bewussteren Handlungspraxis im Dezember”, dem Achten auf alltägliche Dinge, resümiert Dr. Barbara Wieland. Wer sich auf diese Weise Weihnachten annähern wolle, sei der mühelose Magirius empfohlen. Die Rezension lesen >> hier.

Einfach freuen. 24 Momente gegen die Rastlosigkeit, 103 Seiten, Lektorat: Thomas Häußner, Gestaltung: Christine Eisner (Würzburg), Echter Verlag, Würzburg 2017, EUR 12.90.

Stille Momente – ausgerechnet im Radio

“Georg Magirius ruft in 24 kurzen, persönlichen Geschichten die Rückkehr zur Besinnung aus. Und erzählt von Momenten, in denen die Zeit still zu stehen scheint. Und sich Freude und stille Erwartung von ganz allein einstellen.” So charakterisiert die Redakteurin Ute Heuser-Ludwig “Einfach  freuen“, das am 3. und 8. Dezember 2017 im Lesezeichen im Radio ERF-Plus zu hören ist, gelesen von Tobias Schuffenhauer. Die genauen Sendetermine >>> hier.

Verzaubert im Termingedränge

Evangelisches Literaturportal Georg Magirius zeigt Alternativen auf, wie es im Termingedränge vor Weihnachten gelingen kann, dem Zauber des Advents Leben einzuhauchen. Das schreibt Martin Ertz-Schander vom Evangelischen Literaturportal, dem Verband für Büchereiarbeit und Leseförderung, über den Adventskalender “Einfach freuen”. Das Literaturportal stellt das Buch als Aktuellen Tipp für den Monat Dezember 2017 vor.

Einfach freuen. 24 Momente gegen die Rastlosigkeit, 103 Seiten, Lektorat: Thomas Häußner, Gestaltung: Christine Eisner (Würzburg), Echter Verlag, Würzburg 2017, EUR 12.90.

Wisper-Momente

Das Buch “Einfach freuen” bietet starke Sätze und Wispermomente. Deswegen hat die Redaktion der Zeitung “Glaube und Leben” es in der Ausgabe vom 3. Dezember 2017 zum Buch der Woche erklärt. Die Zeitung “Glaube und Leben” erscheint in Zusammenarbeit mit dem  “Bonifatiusbote” und dem “Sonntag ” als Kirchenzeitung in den Bistümern Limburg, Mainz und Fulda. Redakteure der Zentralredaktion in Mainz sind Johannes Becher und Ruth Lehnen, die Redaktion wird vervollständigt von Sarah Seife (Volontärin), Renate Fahn (Sekreteriat) und Julia Hoffmann, die das Internetangebot betreut.

Vom Schuheputzen und anderen spirituellen Übungen

“Kein Yoga- oder Meditationskurs soll die alljährlich schwer gebeutelten Weihnachtsopfer zur Besinnung bringen. Nein. Der schlichte Alltag birgt das Geheimnis.” Das schreibt die Soziologin, Politologin und freie Autorin Angela Wolf am 29. November 2017 im Evangelischen Frankfurt über den Adventskalender “Einfach freuen“. Der Autor Georg Magirius übe sich dabei etwa in so spirituell ungewöhnlichen Disziplinen wie Einkaufzettel schreiben, Schuhe putzen oder auch dem Müllausleeren:

Hierbei lässt sich durchaus entdecken, dass der Mensch nicht nur Bleibendes hervorbringt. Aha. Und da die haushaltliche Müllentsorgung nicht zu den beliebtesten Aufgaben zählt, man sich dann aber doch dazu durchringt – ja dann, dann überfällt einen schon mal eine tiefe Ruhe. Magirius beschreibt beim Gang zur Mülltonne eine Erwartung, die in ihm keimt, die ihn sogar adventlich stimmt. Der Schwere Beutel schwingt in seiner Hand und er freut sich auf das Ende dieser Beschwernis. Und sein Müllentsorgungs-Fazit: Alles ist leer, und das ist ein Anfang. Er fühlt sich aufgeräumt, weil in Ahnung eines adventlichen Versprechens. Das Versprechens nämlich, dass Gott in unsere Welt kommt, die gewiss nicht immer sauber ist. Und der ganze Müll nun nicht mehr zählt.

Den vollständigen Artikel von Angela Wolf lesen >> hier <<. Redaktion: Dr. Antje Schrupp. – Einfach freuen. 24 Momente gegen die Rastlosigkeit, 103 Seiten, Lektorat: Thomas Häußner, Gestaltung: Christine Eisner (Würzburg), Echter Verlag, Würzburg 2017, EUR 12.90.