Gelassenheit in Katastrophenzeiten

Ohne Sonnenbrielle im Brauchbatal Nicht das Gleichmaß, sondern das Beachten von Gegensätzen geben ein Gefühl von Sicherheit. Das schreibt Georg Magirius in der 42. Folge seiner Kolumne im Evangelischen Frankfurt vom 25. April 2016, Redaktion: Dr. Antje Schrupp. Seine These erläutert Magirius am Gesbrauch von Sonnenbrillen. “Sie können als Symbol der Schutzbedürftigkeit verstanden werden, vermitteln sie doch ein Gefühl der Sicherheit, indem sie Kontraste und Extreme mildern.”

Die Sonnenbrille abziehen

Allerdings übertünchten sie Gegensätze, verschleierten Unterschiede und nähmen die Farben aus dem Blick. Die Bibel schaue gleichsam ohne Sonnenbrille in dei Welt, weil sie Katastrophen und Enttäuschungen nicht überspiele, klar und nüchtern etwa von der Sintflut erzähle. Das ermögliche gleichzeitig einen ungetrüben Blick auf das, was in Zeiten des Wandels, tatsächlicher oder empfundener Katastrophen Beständigkeit vermitteln könne: der stete Wechsel der Jahreszeiten, Licht und Dunkelheit, der Hinweis auf einen Boden, der es wachsen lässt: „Solange die Erde steht, sollen nicht aufhören Saat und Ernte, Frost und Hitze, Sommer und Winter, Tag und Nacht.“

Von Georg Magirius zum Thema erschienen: Gute Wünsche aus der Bibel, 64 Seiten, Hardcover, Herder Verlag 2016, mit zahlreichen Fotos, Lektorat: Dr. Dietrich Voorgang, ISBN 978-3-445132-871-8, 10.00 Euro.

About Buero Magirius

Über spirituelle Spaziergänge und andere Tritte des Schriftstellers Georg Magirius.
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