Detail eines Hefekuchens mit ÄpfelnJede Antwort auf die Frage, was nach dem Tod kommt, ist spekulativ. Trotzdem denken Philosophen, Poetinnen, Kinder, Trauernde und auch die Autoren der Bibel darüber nach: Folgt dann das Nichts, kommt der Himmel, das Paradies. Ist da Musik und Licht? Ungewöhnlich konkret, komisch, tröstlich und auf angenehme Weise irdisch: So malt sich die Schriftstellerin Gabriele Wohmann den Himmel aus, Deutschlandfunk, 23.11. 2014 (jetzt über Internet >>> hören >>> Text der Sendung). Wohmann gilt als große Realistin und scharfe Beobachterin des Alltags. Insbesondere in ihren jüngsten Büchern jedoch hat sie sich auch über jene Spähre Gedanken gemacht, die dem Ewigkeitssonntag den Namen gibt. Georg Magirius hat die Pfarrerstochter besucht und geht mit ihr unter anderem den Fragen nach: Ist der Himmel gewaltig wie das Meer? Oder sitzt man mit der ganzen Familie am Tisch und isst Apfelkuchen?

Gabriele Wohmman im Literaturhaus Frankfurt - Foto von Wolfgang BeckerUnvergänglicher Apfelkuchen. Wie man sich den Himmel vorstellen kann, Totensonntag, 23. November 2014, Deutschlandfunk, Am Sonntagmorgen. Eine Sendung von Georg Magirius. Mit Auszügen aus der Aria “Endlich wird mein Joch” aus der “Kreuzstabkantate” (gesungen von Klaus Mertens), aus dem Schlusschor der Matthäuspassion von Johann Sebastian Bach  und dem Moment Musical No. 3 in f-moll von Franz Schubert. Ton: Wolfgang Kinsel, Redaktion: Pfarrer Frank-Michael Theuer. Foto oben: (c) Büro Magirius, Foto von G.W. (c) Wolfgang Becker. (Jetzt im Internet >>>>> hören >>>>>  Text der Sendung lesen)