Abschied

Ins Leben entkommen

"Ins Leben entkommen" - Bernhard Bergmann hat den Roman "Der Geigenkasten" veröffentlicht - Foto von Silke Rummel
Bernhard Bergmann

Kurz vor dem 80. Jahrestag der Pogromnacht erzählt der Schriftsteller und Journalist Bernhard Bergmann die fiktive Geschichte der Geigerin Rebecca Weinberg. Und zwar am 7. November 2018 in der historischen Güterhalle am Bahnhof in Höchst im Odenwald. Als jüdisches Kind kommt Rebecca 1939 mit einem sogenannten Kindertransport nach England. Somit ist sie ins Leben entkommen und verliert ihre Familie für immer. In der Pogromnacht gab es massive Gewalt gegen jüdische Menschen und Einrichtungen. Danach war es innerhalb kurzer Zeit gelungen, dass etwa zehntausend Kindern Deutschland unbegleitet verlassen konnten. Sie fanden insbesondere in Großbritannien Zuflucht. Mit seinem Roman “Der Geigenkasten” gibt Bergmann einem dieser Kinder ein Gesicht. “Der Geigenkasten” ist Bergmanns erster Roman, zuvor hat er Erzählungen und Lyrik veröffentlicht, zum Beispiel in der Edition Toni Pongratz und der Zeitschrift “Das Plateau” im Radius-Verlag. Das Foto stammt von Silke Rummel, die für das Evangelische Dekanat Vorderer Odenwald arbeitet.

Ins Leben entkommen: Der Roman “Der Geigenkasten”

Cover des Romans "Der Geigenkasten" von Bernhard Bergmann - Er handelt von Rebecca Weinberg, die ins Leben entkommen kann.

Bernhard Bergmann hat den Roman “Der Geigenkasten” in der Berliner édition serpette epubli veröffentlicht. Das Buch hat übrigens 170 Seiten, kostet 20 Euro und hat die ISBN-Nummer 978-3-7467-7152-6.