Daneben benehmen!

Das Wissen um Stressgefahren hat in den letzten Jahrzehnten zugenommen, sagen Forscher. Aber nicht das Wissen, wie man dem praktisch entgegenwirken könne. Die Klage über Zeitnot, Belastungen und Überforderung nimmt eher zu. Womöglich kann helfen, nicht immer alles richtig machen zu wollen, sondern sich daneben zu benehmen. Das schreibt Georg Magirius in der 47. Folge seiner Kolumne im Evangelischen Frankfurt vom 3. August 2016, Redaktion: Dr. Antje Schrupp. Für den Frankfurter Pfarrer Thomas W. handle es sich laut seinem Kommentar bei Magrius’ Hinweis auf Jesus um Zynismus: “Was für ein Schwachsinn!” Sich wie Jesus daneben benehmen zu wollen – das seien naiv-romantische Schwärmereien, denen er inhaltlich vielleicht zustimme, aber in der Kirche keinen Platz hätten. Dort komme es nämlich nach seiner Erfahrung darauf an, in einem gnadenlosen Wettbewerb bestehen zu können. Sich als Pfarrer auf die Evangelien und Jesus zu berufen, könne einem Stellung und Auskommen kosten. Johanna Helen Schier weist in ihrer an Reaktion auf den Beitrag darauf hin, dass die Kolumne nicht hilfreich sei. Denn man könne sich nur daneben benehmen, wenn das auch erlaubt sei, es mti Wohlwollen gesehen werde. Die umstrittene Kolumne >>> lesen.

About Buero Magirius

Über spirituelle Spaziergänge und andere Tritte des Schriftstellers Georg Magirius.
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