Wie findet man Glück?

Dem Glück kommt man auf die Spur, indem man eine vermeintliche Harmonie zerstört. So sieht das Beatrice Eichmann-Leutenegger in ihrem großen Porträt zum 80. Geburtstag von Gabriele Wohmann in der Mai-Ausgabe 2012 von Stimmen der Zeit. “Die Denunziantin und Dekonstruktivistin ist im Grunde eine Glückssucherin, die sich mit dem Mittelmaß niemals zufrieden gibt, aber auch weiß, dass die Vollkommenheit im Diesseits nicht erreicht werden kann.”

Diese Form der Glückssuche zeige sich der Essayistin, Erzählerin und Herbert-Haag-Preisträgerin Eichmann-Leutenegger zufolge beispielhaft in Wohmanns 2011 veröffentlichten Buch “Sterben ist Mist, der Tod aber schön”, jenen Aufzeichnungen, “die Georg Magirius im Anschluss an Gespräche mit Gabriele Wohmann vorgenommen hat. ”

Auch Dirk von Nayhauß geht in seinem Interview aus Anlass von Wohmanns Geburtstag  am 21.5.2012 in der Mai-Ausgabe 2012 von Chrismon auf dieses Werk ein, stellt aber auch Wohmanns jüngstes Buch “Eine souveräne Frau” vor, über das Ilka Scheidgen in ihrem Porträt bei Theologie und Literatur urteilt: “In dem zu ihrem 80. Geburtstag erscheinenden, von Georg Magirius herausgegebenen Erzählungsband ‘Eine souveräne Frau’ kann man die schönsten Erzählungen dieser großen Schriftstellerin von ihren Anfängen bis heute nachlesen und dem Befund aus dem Nachwort von Georg Magirius sicher beipflichten: ‘Freiheitsenthusiastisch bleibt sie sich und ihrem Erzählen auf souveräne Weise treu, höchster Ausdruck von Unabhängigkeit.’”

About Buero Magirius

Über spirituelle Spaziergänge und andere Tritte des Schriftstellers Georg Magirius.
This entry was posted in Gabriele Wohmann and tagged , , , , , , , . Bookmark the permalink.

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

*

Du kannst folgende HTML-Tags benutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>