“Sterben ist Mist, der Tod aber schön” sei ein hervorragendes Beispiel einer neuen Sinnsuche in der zeitgenössischen Literatur. So urteilt Main-Echo-Kultur-Chef Stefan Reis in der Ausgabe vom 30. April 2011 über das von Gabriele Wohmann und Georg Magirius verfasste Buch. Es zähle zu einer neuen, zunehmend demokratisch gewordenen Belletristik, weil das Veröffentlichen einfacher geworden sei. Dieser Literatur gehe es weniger um allgemeingültige Wahrheiten, sondern um individuelle Sinn-Entdeckung, was als moderne Erbauungsliteratur verstanden werden kann. Ungewöhnlich bei Magirius und Wohmann: Anders als andere haben sie das Schreiben zum Beruf gemacht. Aus dem Erzählen der bundesweit be- und anerkannten Autorin vom Sterben und der Hoffnung auf ein Leben danach habe Magirius „kein Buch von Traurigkeit“ gemacht, die Sinn-Entdeckung sei religiös, habe aber auch mit höchst irdischer Verwöhnung zu tun, die Sinnsuche sei sehr sinnlich. Fazit: Magirius habe ein Buch konzipiert, „in dem er die Dichterin in eigenen und sehr berührenden Worten das uns oft genug Unfassbare nach dem Tod Gestalt annehmen lässt.“
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